Werbach

Theater Nachwuchs zeigte bei „Coloria“ sowie „Julia und Romeo“ sein Können

Freundschaften über alle Grenzen hinweg

Neubrunn.Mit den Theateraufführungen „Coloria“ sowie „Julia und Romeo“ sorgten die jungen Schauspieler der Sängerrunde für viel Kurzweil.

Die Jugendgruppe Spotlights des Gesangsvereins Sängerrunde besteht derzeit aus 20 Kindern und Jugendlichen im Alter von sieben bis 18 Jahren. Sie haben unter der Leitung von Anna-Sophie Müller, Friederike Müller, Maria Stieber und Josef Kemmer zwei Theaterstücke erarbeitet, die am Samstag und Sonntag zur Aufführung kamen.

„Coloria“ ist die Geschichte einer farbenfrohen Freundschaft und der Entstehung des Regenbogens. Aus dem Inhalt: In Sonnenberg ist alles gelb. In Rotburg ist alles rot. In Wasserburg ist alles blau. Die Häuser, die Gärten, die Autos, die Fahrräder und die Menschen. Einfach alles. Und das ist auch gut so.

Die Menschen kennen keinen Hass und Neid, weil sie alle gleich sind. Dass dies so bleibt, darüber wachen Kaira, die schwarze Herrscherin (Evelin Bastron), und Gwenda, die weiße Herrscherin (Valerie Lurz). Doch eines Tages begeben sich aus Rotburg Rubina (Samira Ehrensberger), Aurora (Lisa Spitzhüttl) und Scarlet (Klara Spitzhüttl), aus Sonnenberg Stella (Estelle Henke), Flavia (Angela Kolbik) und Sunny (Mathilda Lurz) sowie aus Wasserburg Livian (Lennart Menig), Azzuro (Justus Hofmann) und Levio (Julian Schäfer) neun neugierige Kinder auf eine abenteuerliche Reise durch Coloria, um Antworten auf ihre Fragen zu finden.

Was verbirgt sich wohl Geheimnisvolles hinter den Grenzen und gibt es noch andere Farben in Coloria außer ihrer eigenen? Sie sind überrascht und verunsichert, als sie auf die anderen Farben treffen. Nun kommt die Frage auf, ob es noch mehr Farben gibt? Als sie sich bei den Händen nehmen, wechseln ihre Arme die Farbe und es entsteht Orange, Lila und Grün. Die beiden Herrscherinnen wollen, dass alle wieder in ihre Länder zurückgehen, aber das wollen die Kinder nicht. Sie überwältigen die Beiden und sie werden bunt wie der Regenbogen, der sich plötzlich am Himmel zeigt.

Das Stück „Julia und Romeo“ ist eine Geschichte über die Freundschaft, die keine Hindernisse kennt. Erarbeitet und gespielt wurde sie von den 13- bis 18-Jährigen.

Ghetto trifft Glamour – zwei Welten treffen aufeinander. Die Gangmitglieder Rocco (Jakob Müller), Natascha (Viktoria Meckel), Jacqueline (Leonie Stieber) und Julia (Maja Hofmann), alle aus sozial schwacher Familien, knöpfen dem reichen Unternehmersohn Leonardo (Jonathan Stieber) monatlich sein üppiges Taschengeld und auch schon mal eine Jacke ab, damit er den Rest des Monats sicher ist. Sein Bruder Romeo (Marius Lurz) und Julia werden von der Lehrerin zur Teilnahme an der Theater-AG der Schule verdonnert. Dies missfällt der Gang sowie Romeos Freunden Maximilian (Lukas Deckert) und Isabella (Johanna Stieber).

Julia und Romeo freunden sich an und beschließen, dem langweiligen Stück ein bisschen modernes Leben einzuhauchen, indem sie es umschreiben.

Ihre Freundschaft wird jedoch von seinen Freunden und Giovanni (Marius Meckel), dem Vater von Romeo und Leonardo, nicht gerne gesehen und sie versuchen die beiden durch eine Intrige auseinanderzubringen. Als diese auffliegt und einige klärende Gespräche stattfinden, werden alle zu Freunden. ank