Werbach

Gemeinderat Kommune will Mehrgenerationenspielplatz errichten

Konzept für den Wettbewerb

Neubrunn.In der Gemeinderatssitzung in Neubrunn wurden zahlreiche Tagesordnungspunkte behandelt. Die Gemeinde hat die Eckpunkte der 2017 beschlossenen Parkflächen in der Hauptstraße, der Krummen Gasse und im Geiersberg angesprüht. Dies führte nun zur Bitte einiger Bürger, eine Anliegerversammlung einzuberufen, bei der Bedenken besprochen werden können. Diesem Wunsch kommt der Gemeinderat nach. Die Versammlung soll bis zur Gemeinderatssitzung im Mai stattgefunden haben.

Der Gemeinde wurden weitere Planungsvarianten für den Bebauungsplan „Kirchenberg“ vorgelegt. Hierbei berücksichtigten sie die Wünsche und Anregungen des Gemeinderats, die Verkehrsführung der St.-Georg-Straße einzubinden und die Grundstücksflächen zu verkleinern. Das Gremium entschied sich für die Variante, bei der durch das neue Baugebiet eine Verbindung zwischen der St.-Georg-Straße und Nelkenstraße entsteht. Eine weitere Zufahrtsmöglichkeit ins Baugebiet soll aus Gründen der Verkehrsberuhigung nicht entstehen. 2018 findet die Wahl der Jugend-/Schöffenwahl für die Jahre 2019 bis 2023 statt. Das Gremium hat die Vorschläge beschlossen, die zur Einsichtnahme öffentlich ausliegen.

Die Verwaltung beauftragte die Erstellung von Energieausweisen für Rathaus und Turnhalle Neubrunn, Rathaus und Kindergarten Böttigheim. Für die Frankenlandhalle Böttigheim wird der Energieausweis bei der Umsetzung der Sanierung erstellt. Der Auftrag ging an das Ingenieur-Büro Peters, Marktheidenfeld.

Die Verwaltung hat mit der Idee zur Umsetzung eines Mehrgenerationenspielplatzes an der Ausschreibung Spielplatzinitiative von Kompan teilgenommen. Der Zuschuss wird maximal 40 000 Euro betragen. Als Grundstück wurde der ehemalige Pfarrgarten angegeben. Am 18. April soll eine Begehung mit einem Vertreter der Firma Kompan Spielgeräte stattfinden, wobei ein Konzept zur weiteren Wettbewerbsteilnahme erarbeitet wird.

Die Regierung von Unterfranken teilte die Bewilligung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns für das Feuerwehrgerätehaus Neubrunn mit. Dem stimmte der Gemeinderat zu. Nun soll die Ausschreibung der Gewerke erfolgen.

Das Landratsamt hatte zum Thema „Klärschlammverwertung“ informiert. Um die im Landkreis anfallenden Klärschlämme zu entsorgen, werde wohl eine Monoverbrennungsanlage nötig sein, teilte Bürgermeister Heiko Menig mit. Zur weiteren Planung einer gemeinschaftlichen Lösung entschied sich der Gemeinderat, eine Absichtserklärung zur Nutzung der Monoverbrennung der Klärschlämme der Kläranlagen Neubrunn und Böttigheim abzugeben.

Das Wasserwirtschaftsamt hat auf die Möglichkeit eines Gewässerentwicklungskonzepts (GEK) bei interkommunaler Zusammenarbeit über Landkreisgrenzen hinweg hingewiesen. Ausgangslage ist eine wasserwirtschaftliche Beurteilung des Gewässerbereichs „Mühlbach“ im Markt Neubrunn, der wegen der Vergleichbarkeit mit den Gewässern „Welzbach“ (Helmstadt) und „Wittwichsbach“ (Kreuzwertheim) und deren Einmündung in den gleichen Abschnitt des Mains im Zusammenhang betrachtet würde. Eine gemeinsame Planung wäre für alle drei Kommunen wirtschaftlicher und kostengünstiger. Grundlage für diese Planung ist die Europäische Wasserrechtsrahmenrichtlinie (WRRL). Der Gewässerpflegeplan stehe im Sachzusammenhang mit dem Thema Ausgleichsflächen, da die Gemeinde entsprechende Maßnahmen auch als naturschutzrechtlichen Ausgleich in die Bauleitplanung einbringen könne, hieß es. Helmstadt und Kreuzwertheim hätten sich per Beschluss für die gemeinsame Erstellung eines Konzepts ausgesprochen. Der Gemeinderat Neubrunn schloss sich an.

Bürgermeister Menig gab bekannt, dass zum 1. April Änderungen der Gemeindeordnung Bayern in Kraft getreten sind, die auch das Gremium betreffen. Hier sei definiert, dass sich die Pflicht zur ortsüblichen Veröffentlichung von Zeitpunkt und Ort der Sitzung des Gemeinderats unter Angabe der Tagesordnung spätestens am dritten Tag vor der Sitzung ausdrücklich nur auf die öffentliche Sitzung beschränkt. Zudem gab es Änderungen bei persönlicher Beteiligung, beim Geschäftsgang der Ausschüsse, bei der Haushaltssatzung und Haushaltsplan, bei Nachtragssatzungen und des Gemeinde- und Landkreiswahlrechts.

Er informierte, dass ein Vertikutieren des Bolzplatzes aufgrund seiner Beschaffenheit keinen Sinn macht. Es müsse ein Teil des Bodens ausgebaggert und neu aufgefüllt werden. Die Gemeinde holt hierzu Angebote ein. Die Grünfläche im Freibad Neubrunn wird durch den Maschinenring Arnstein vertikutiert und belüftet. Die Düngung in die Nachsaat wird in Eigenregie durchgeführt. ank