Werbach

Frankenlandhalle Sanierungsmaßnahme vorgestellt

Kosten liegen bei rund 1,5 Millionen Euro

Archivartikel

Neubrunn/Böttigheim.Dei Sanierung der Frankenlandhalle in Böttigheim war ein Thema bei der Sitzung des Neubrunner Gemeinderats.

Für die Sanierung der Frankenlandhalle mit Anbau eines Lagerraumes stellte H. Haus vom Architekturbüro Gruber-Hettiger-Haus die Kosten und den geplanten zeitlichen Ablauf der Maßnahme vor. H. Roos vom PBS erläuterte die vorgesehenen Elektro- und Schallschutzarbeiten und H. Zinßer von Ingenieure Zinßer informierte den Gemeinderat über die Installation der Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen.

Für die gesamte Maßnahme sind förderfähige Kosten von knapp 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Der Gemeinderat nahm die Kostenberechnung zur Kenntnis und beauftragte die Verwaltung mit der Stellung eines ELER-Antrages, um in ein entsprechendes Förderprogramm gelangen zu können.

Anregungen und Bedenken

Die eingegangenen Anregungen und Bedenken aus der Behördenbeteiligung und der öffentlichen Auslegung für den Bebauungsplan „Kirchenberg“ wurden von H. Feltel vom Ingenieurbüro Stubenrauch vorgetragen und die Abwägungsvorschläge erläutert. Hieraus ergab sich die Notwendigkeit, einige Punkte im Bebauungsplan zu ändern. So wird das Baugebiet in ein allgemeines Wohngebiet umgeändert. Der Wendehammer soll durch eine Stichstraße ersetzt werden, die e später eine Verbindung zur Tulpenstraße ermöglicht.

Durch diese Änderungen im Bebauungsplan sind eine erneute Behördenbeteiligung und eine öffentliche Auslegung notwendig.

Für den Ausbau zweier barrierefreier Bushaltestellen in Neubrunn wird die Haltestelle 2 in Richtung Mühlweg verschoben. Bei der Haltestelle 1 verbleibt das Buswartehäuschen am bisherigen Standort und der vorhandene Baum wird durch einen niedrigeren Bewuchs ersetzt. Behördlicherseits bestehen keine Einwände, hieß es bei der Sizung.

Zum geplanten Baugebiet „Innere Aub“ in Wenkheim, bei dem neun Bauplätze entstehen sollen, gab es von Seite der Neubrunner Gemeinderäte keine Bedenken.

Sanierung der Stadtmauer

Für die Sanierung der Stadtmauer im Bereich Hauptstraße 9 soll die Verwaltung ein Ingenieurbüro beauftragen. Gleichzeitig sollen noch zwei weitere Stücke der Stadtmauer mitsaniert werden.

Der Gemeinderat hat sich aus einigen Motiven für ein Bauzaunbanner als Werbung für den Michaelismarkt entschieden. Es sollen zwei Banner beschafft werden.

In verschiedenen Sitzungen hat sich das Gremium mit Rattenbekämpfungsmaßnahmen befasst. Zwei Firmen stellten ihre Modelle ausführlich vor und erläuterten ihre Geräte. Die Angebote liegen vor. Eine Vergabe erfolgt in der nächsten Sitzung.

Der Gemeinderat legte das Erfrischungsgeld für die Wahlhelfer für die Landtags- und Bezirkstagswahl 2018 auf einheitlich 40 Euro fest.

Bürgermeister Heiko Menig teilte mit, dass die Erstellung des Baumkatasters fertig ist. Es wurden 478 Bäume aufgenommen und auf Verkehrssicherheit kontrolliert. Für 170 Bäume wurde Maßnahmen empfohlen, von denen 90 der Verkehrssicherheit dienen. Die notwendigen Fällungen und Pflegearbeiten wird der Bauhof durchführen. Einige dicht bewaldete Gebiete nahm man nicht in das Register auf. ank