Werbach

Klimaschutzkonzept

Schritt in die richtige Richtung

Werbach.Einstimmig hat der Gemeinderat dem „Integrierten Klimaschutzkonzept“ des Kreises zugestimmt. Dass dieses Konzept allerdings auf freiwilliger Basis beruht und für die Kommunen nicht verpflichtend ist, stieß einem Teil des Gemeinderats unangenehm auf. Albrecht Rudolf störte sich daran, dass es in der Vorlage „soll“ heiße: „Müssen ist was anderes.“

Er plädierte dafür, sich mit konkreten Maßnahmen zu beschäftigen, denn „wenn nichts passiert, dann brauchen wir das Konzept nicht.“ Die Vereinbarung zielt auf Energieeinsparung und Energieeffizienz sowie auf den Ausbau regenerativer Energien und die Entwicklung der nachhaltigen Elektromobilität ab. Der CO2 Ausstoß soll verringert werden.

Energetische Sanierung

In diesem Zusammenhang äußerte Bürgermeister Ottmar Dürr, dass man in der Gemeinde in Form von zahlreichen öffentlichen Projekten bereits mit großen Schritten in Richtung Energieeinsparung unterwegs gewesen sei. Hierbei sei unter andrem die Umstellung von Öl auf nachwachsende Rohstoffe umgesetzt worden. Stolz war Dürr auf die Windkraftanlagen im Hoheitsgebiet der Gemeinde. Diese könnten rein rechnerisch die etwa 14 000 Haushalte bereits mit Energie versorgen – ohne CO2 Ausstoß.

In Bezug auf Rudolfs Einwände erklärte Dürr, die erste Vorlage sehe vor, dass die Kommunen in einem bestimmten Zeitraum und abhängig von den jeweils verfügbaren finanziellen Mitteln ihren Beitrag leisten sollen. „Wenn wir als kleine Gemeinde und als Privatpersonen in der Zukunft Schwerpunkte setzen, sind wir auf dem richtigen Weg in die richtige Richtung.“, fasste er abschließend zusammen. Er verwies ausdrücklich auf die Energieagentur des Kreises, die Kommunen und Privatpersonen bei Fragen zur Verfügung stehe. eli