Werbach

Auftragsvergabe Gamburg erhält neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser

Sicherheit in der Gemeinde wird erhöht

Archivartikel

Werbach.Die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Gamburg, erhält ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W). Die entsprechenden Aufträge vergab der Gemeinderat bei der Enthaltung von Hans-Peter Stauder einstimmig in seiner Sitzung am Dienstag im Rathaus.

Den Auftrag für das „Fahrgestell/Aufbau“ erhielt die Firma Rosenbauer aus Luckenwalde zum wirtschaftlichsten Angebotspreis von 198 340,87 Euro. Die „Beladung“ übernimmt das Unternehmen Barth aus Fellbach zum Angebotspreis in Höhe von 71 242,98 Euro. Im Haushaltsplan 2019 sind für die Beschaffung des neuen Fahrzeugs 244 000 Euro eingeplant.

Des Weiteren liegt eine Zusage des Landes für einen Festbetragszuschuss in Höhe von 52 000 Euro vor. Nach der erfolgten Vergabe werden nun mit den Firmen Projektgespräche geführt, bei denen die Möglichkeit besteht, einzelne Positionen der Angebote anzupassen, um das im Dezember 2018 erarbeitete Einsparpotenzial umzusetzen, heißt es weiter in der Vorlage.

„Das ist ein Schritt in die richtige Richtung“, dankte Kommandant und Gemeinderatsmitglied Andreas Fiederlein für die Auftragsvergabe durch den Gemeinderat und das erzielte Einsparpotenzial. Die Thematik sei ausführlich im Gemeinderat beraten und besprochen worden. Insgesamt habe man viele Stunden investiert, um eine optimale Lösung zu erhalten.

Viel investiert

Das bisherige Fahrzeug sei 34 Jahre alt, sehr reparaturbedürftig und entspreche nicht mehr dem heutigen Standard und Bedarf.

Fiederlein bescheinigte, dass die Gemeinde für die Freiwilligen Feuerwehren viel in die Ausbildung und Ausstattung investiert habe. Der Kommandant dankte dafür, dass die Kommune insgesamt eine hohe Summe für die Feuerwehren zur Verfügung stelle.

Der Gemeinderat hatte und habe in seiner Gesamtheit immer ein offenes Ohr für die Belange der Freiwilligen Feuerwehr, unterstrich Bürgermeister Ottmar Dürr.

Mit dem neuen Fahrzeug werde die Sicherheit in der Gesamtgemeinde erhöht, sagte Dürr und sprach den Mitgliedern der Wehren seine Anerkennung für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohl der Bürger aus.

Gemeinderat Albrecht Rudolf hatte sich zuvor ebenfalls für eine gute Ausrüstung der Wehren und für die Anschaffung des Fahrzeugs ausgesprochen, das auch für den Einsatz in anderen Ortschaften nutzbar sei. Rudolf monierte jedoch die aus seiner Sicht zu geringe Bezuschussung durch das Land. Die angebliche Förderung des Ländlichen Raums falle viel zu gering aus, das müsse man in Stuttgart nachdrücklich vorbringen. ber