Werbach

St.-Elisabeth-Verein Mitgliederversammlung

Türen stehen den Bürgern stets offen

Neubrunn.Eine Vielzahl von Hilfsmöglichkeiten und Unterstützungen im Notfall bietet der St.-Elisabeth-Verein Neubrunn den Bürgern an; dies wurde bei der Mitgliederversammlung aufgezeigt.

In seinem Bericht fasste der Vorsitzende Erhard May das Geschehen des vergangenen Jahres zusammen. Der Verein habe momentan 154 Mitglieder. Der Vorstand habe sich 2018 zu fünf Sitzungen getroffen, bei denen aktuelle Fragen besprochen wurden. Darunter fielen arbeitsrechtliche Themen und stetig auftretende Personalangelegenheiten durch die wechselnden Belegungszahlen und Buchungszeiten der Kinder. Aber auch eine Dienstordnung, der Datenschutz und die Öffentlichkeitsarbeit war bei jeder Sitzung ein Tagesordnungspunkt.

Die Pfarrei St. Georg und der Markt Neubrunn sind Mitglied im Verein Caritas-Sozialstation St. Burkard mit Tagespflege in Greußenheim. So stünden allen Neubrunns deren Dienste zur Verfügung.

Die Schwesternwohnung wurde in 1,5-jähriger Bauzeit zur Kinderkrippe umgebaut, die im Mai 2018 bezogen wurde. Ehrenamtlich hätten Opas den Sandkasten erweitert. Der Vorsitzende lobte auch das Engagement des Elternbeirates, der jedes Jahr Ausflüge, Besichtigungen und Faschingsfeier organisiere. Den Kindergarten besuchten derzeit 84 Kinder von ein bis sechs Jahren, das Team bestehe aus sieben Erzieherinnen und fünf Kinderpflegerinnen. Außerdem seien drei Reinigungskräfte und ein Hausmeister angestellt. Auf Wunsch der Eltern sei die Öffnungszeit des Kindergartens auf 7 bis 15.30 Uhr erweitert worden.

Kassenverwalterin Marietta Fries präsentierte einen negativen Kassenbericht, der durch Rücklagen ausgeglichen wurde. Die Kassenprüfer Georg Menig und Horst Kaufmann bescheinigten eine korrekte Buchführung, die Entlastung erfolgte einstimmig. Die Versammlung wählte auf vier Jahre zum Vorsitzenden Erhard May, zum zweiten Vorsitzenden Klaus Lurz, zur Kassiererin Marietta Fries und zu ihrer Stellvertreterin Nicole Kuhn. Der Vorstand bestätigte die Beisitzer Daniela Kettner und Birgit Westenmeier in ihren Ämtern. Kassenprüfer wurden Georg Menig und Horst Kaufmann.

Für den Gesprächskreis Pflegender Angehöriger und dem Krankenbesuchsdienst gab Elisabeth Ruppert einen Bericht ab. Der Gesprächskreis besuchte 2018 drei Vorträge, Fortbildungen und Seminare in der Akademie für Palliativmedizin im Juliusspital Würzburg, der Seniorenresidenz Kist sowie in der Diabetes Akademie in Bad Mergentheim. Der Krankenbesuchsdienst verzeichnete 289 Besuche bei Kranken und älteren Mitbürgern zu Hause, im Krankenhaus oder auch im Altenheim. In 52 Fällen seien pflegende Angehörige unterstützen worden, die Fragen zu Patienten- und Betreuungsverfügungen, Anträgen und Kurzzeit- oder Heimpflegeplätze hatten. Mit den ihnen zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln wie Krankenbett, Rollator, Rollstuhl oder Toilettenstuhl sei 23 kranken Mitbürgern eine schnelle und unkomplizierte Vorabversorgung gewährleistet worden. Fahrten zu Fachärzten oder ins Krankenhaus seien von drei Patienten in Anspruch genommen worden. ank