Werbach

Ausblick auf 2019

Werbach für die Zukunft rüsten

Archivartikel

Werbach.„Gemeinsam wollen wir die Gemeinde Werbach in diesem Jahr weiter in eine gute Zukunft führen“. Unter dieser Leitlinie sollen 2019 erneut einige Maßnahmen und Projekte angegangen und umgesetzt werden, um die Kommune für die anstehenden Aufgaben zu rüsten, wie Bürgermeister Ottmar gegenüber den FN erklärte. Dabei stünden die Themen Bildung, Kinder- und Familienfreundlichkeit sowie die Infrastruktur weiter im Fokus.

Neues Baugebiet

Auf der Agenda ganz oben steht die Fortsetzung zum Bau des Mehrgenerationenhauses mit der Generalsanierung der ehemaligen Werkrealschule zur Errichtung der Ganztagsgrundschule. Ein wichtiger Meilenstein sei der Beginn des Bebauungsplanverfahrens für das neue Baugebiet „Oberes Tor links der Straße III“ in Richtung Niklashausen. Entsprechende Finanzmittel sollen im Haushalt 2019 eingestellt werden. Der Grunderwerb sei 2018 abgeschlossen worden. Nachdem im Baugebiet „Strut“ keine Bauplätze mehr vorhanden seien, benötige man in Werbach weitere Flächen, um der Nachfrage nach Wohnraum in Zukunft gerecht zu werden.

In Werbach werde in Kürze die Einrichtung von drei Unterrichtsräumen im Untergeschoss der Tauberhalle abgeschlossen sein. Damit erhalte die Musikschule eine feste Bleibe. Für die Feuerwehr Gamburg werde ein neues Fahrzeug angeschafft. In Wenkheim steht die Sanierung des Aubwegs mit einem Aufwand von rund einer Million Euro an, während für die Erschließung des Baugebiets „Innere Aub“ zirka 700 000 Euro an Investitionen geplant sind.

„Die Umsetzung der Maßnahmen bedeutet für unsere Kommune eine gewaltige finanzielle Herausforderung“, betonte Bürgermeister Dürr. Hier baue er auf eine weitere starke Förderung durch das Land Baden-Württemberg, wie das dankenswerter Weise in der Vergangenheit geschehen sei, wofür Dürr den Verantwortlichen seine Anerkennung aussprach.