Werbach

Gemeinderat Stromliefervertrag von 2019 bis 2021 einhellig zugestimmt / Versorgung mit Ökostrom

Zuschlag ging an Stadtwerke Wertheim

Werbach.Den Zuschlag für den Stromliefervertrag für die Gemeinde Werbach vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2012 erteilte der Werbacher Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag einstimmig an die Stadtwerke Wertheim.

Nachdem der bisherige Stromliefervertrag mit der EnBW zum Ende des Jahres auslaufe, habe die Verwaltung für den neuen Lieferzeitraum drei Angebote eingeholt, informierte Bürgermeister Ottmar Dürr. „Dabei haben sich die Stadtwerke Wertheim als günstigster Bieter erwiesen“, so Dürr.

Aus Umweltschutzgründen habe man sich für den Bezug von Ökostrom entschieden. Bei Stromkosten von rund 150 000 Euro pro Jahr für die Gemeinde Werbach sei der Ökostrom zirka 6000 Euro teurer als der Graustrom, „aber das muss es uns aus Umweltgründen wert sein“, erklärte der Bürgermeister. Damit würden künftig alle öffentlichen Gebäude mit Ökostrom versorgt.

In diesem Zusammenhang bekräftigte auch Gemeinderat Albrecht Rudolf, dass die Gemeinde Werbach hier eine Vorbildfunktion einnehmen müsse.

Der Strompreis für die Straßenbeleuchtung sowie für die „Registrierende Leistungsmessung“ (RLM) für die Kläranlage Werbach beträgt 5,14 Cent, und für die kommunalen Kleinanlagen (hierunter fallen auch beispielsweise die Turn- oder Festhallen) beäuft sich der Preis auf 5,17 Cent pro Kilowattstunde.

Im weiteren Verlauf der Sitzung stimmte das Gremium einhellig der Annahme von Spenden über einen Betrag von 408,72 Euro zu. Dafür sei eine Bank erworben worden, die im Gewann Am Wolftal aufgestellt wurde, von wo man einen wunderbaren Ausblick habe, dankte der Bürgermeister dem Spender. ber