Wertheim

Gemeinderat Diskussion über Müllentsorgung

Ärger mit dem gelben Sack

Archivartikel

Wertheim.Wer in den gelben Sack oder die brauen Tonne Dinge entsorgt, die dort nicht hineingehören, erhält vom Müllentsorgungsunternehmen die rote Karte.

Der Sack oder die Tonne werden aber nicht nur mit dem roten Zettel versehen, sie bleiben auch stehen, damit der Müllverursacher den Müll neu sortieren kann. Das Problem: In manchen Straßen werden die gelben Säcke zu Sammelstellen gebracht. Meist fühlt sich dann niemand für den angemahnten Sack verantwortlich, so dass die Stadt bei der Entsorgung einspringt.

Johann Vogeltanz (FBW) machte bei der Gemeinderatssitzung auf das Problem aufmerksam und fragte zugleich nach, in welcher Höhe die Kosten dafür vom Landkreis an die Stadt Wertheim erstattet werden. „Bisher hat das Geld für die Nachsorge ausgereicht. Ansonsten fordern wir nach“, informierte Bürgermeister Wolfgang Stein. Die Stadt erhalte vom Kreis zirka 15 000 Euro, sagte Baudezernent Armin Dattler. Stein schlug vor, einen Ansprechpartner des AWMT in eine der kommenden Sitzungen einzuladen. Geht es nach Werner Kozyra (FBW) hat das letzte Stündchen für die wenig reißfesten gelben Säcke geschlagen: Andernorts verwende man an deren Stelle eine gelbe Tonne, auf diese Weise sei auch klar, wer seinen Müll falsch entsorgt hat kab