Wertheim

Mainkaufhaus Innenräume werden derzeit entkernt / In vier Wochen steht die Demontage des Gebäudes an

Abrissarbeiten haben nun begonnen

Die Tage des Mainkaufhauses sind nun endgültig gezählt: Seit Montag laufen die Arbeiten zur Demontage. In vier Wochen soll dann das Gebäude der Abrissbirne zum Opfer fallen.

Wertheim. Noch ist von außen kaum etwas zu sehen. Aber der Bauschutt im Eingangsbereich und die leeren Fenster in der Fassade zeugten schon davon: Die Abrissarbeiten am ehemaligen Mainkaufhaus haben am Montag begonnen.

Zurzeit werden die Innenräume entkernt und von Kabeln und Verkleidung befreit. Rund vier Wochen hat Edgar Beuchert, Geschäftsführer der Steg, dafür einkalkuliert. "Da sind Unmengen von Kabeln und Schutt drinnen, die nun recycelt werden", macht er deutlich, dass kaum etwas auf dem Müll landen soll .

"Wenig Einschränkungen"

Danach werden dann schwere Laster und entsprechendes Gerät für den Komplettabriss der Gebäude anrücken. Hunderte von Lkws müssen dem Schutt schließlich aus der engen Innenstadtlage Wertheims wegfahren.

Das Material wird hauptsächlich über die Hans-Bardon-Straße abgefahren. Selbst den Gebäudeabbruch in der Hospitalstraße soll so vonstatten gehen, erklärt Beuchert. "Die Anwohner sollen so wenig Einschränkungen wie möglich haben", betont Steg-Geschäftsführer. Die Möglichkeit, die Durchfahrt der Hospitalstraße in Richtung Tauber, am Kulturhaus vorbei, zu nutzen, würde man nur im äußersten Notfall umsetzen. Lediglich einige Container für den Schutt sollen in der Hospitalstraße aufgestellt werden, machte Edgar Beuchert deutlich.

Die Stadtentwicklungsgesellschaft hatte das Areal erworben und kümmert sich nun um den Abbruch der maroden Gebäude. Ein Investor plant einen Neubau mit Wohnungen, Gewerbeeinheiten und einer Arztpraxis (wir berichteten).

Noch in diesen Jahr will Oliver Roth als Bauträger den Antrag für den Neubau stellen. dib