Wertheim

Firma Vermop "Tag der offenen Tür" stieß auf sehr großes Interesse

Abwechslungsreiches Angebot

Bestenheid.Auch nach 90 Jahren kann es noch etwas Neues geben. "Einen Tag der offenen Tür hatten wir bei Vermop noch nie", meinte am Samstagnachmittag Julian Fabarius, kaufmännische Geschäftsführer des Unternehmens. Angesichts der zahlreichen Mitarbeiter und Familienangehörigen, die auf dem Betriebsgelände in die Arbeitswelt von Vermopeintauchten, freute er sich sehr. Insbesondere die liebevolle Präsentation der einzelnen Werke und die vielen kleinen Details - wie zum Beispiel viele Attraktionen für Kinder - sorgten für einen gelungenen Nachmittag. "Ich finde, man hat heute wieder eindeutig gesehen, was für ein tolles gemeinschaftliches Engagement wir im Unternehmen haben und dass wir stolz auf das sind, was wir tun!", so Fabarius.

Im "Löwengarten" hatte Fabarius bei seiner Ansprache den Startschuss für den "Tag der offenen Tür" gegeben. Er gab zunächst einen Rückblick auf die große Leitmesse CMS in Berlin. "Wir waren einen Schritt schneller als die Mitbewerber und haben die Branche mit einem neuen Produkt überrascht". Erstmals wurde von Vermop ein digitalisierter Reinigungswagen vorgestellt. Damit überzeugte man nicht nur die Fachbesucher am Messestand, sondern auch die Fachjury. in der Kategorie "Digitale Tools und Systeme" gewann das Unternehmen den Innovation Purus Award.

"Unsere Zukunft auch hier am Standort in Wertheim sehe ich sehr positiv", freute er sich und gab ein klares Bekenntnis zum Standort Wertheim ab: "Es wird hier mehr Produktionsvolumen geben". Sein Dank galt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die seit vielen Jahren dem Unternehmen die Treue halten. Während im Löwengarten die "Amorbacher Straßenmusikanten" musikalisch die Regie übernahmen, begaben sich zahlreiche Interessenten auf die Rundgänge in den verschiedenen Werken.

Geduldig und sichtlich stolz erklärten die Beschäftigten in der Textilfertigung die zahlreichen Handgriffe zum Beispiel wie aus Einzelfäden ein Reinigungsmop entstehen kann. Für die Kinder gab es dabei magische Momente mit Zauberer "Bennini". Im Liquidbereich war dagegen der Geruchssinn beim Dufterlebnis von unterschiedlichen Reinigungsmitteln gefragt. In Werk IV hatte man die Möglichkeit, bei der Montage des Equipe-Reinigungswagens über die Schulter zu schauen. Im Logistikzentrum war Geschicklichkeit beim "Scandic Speedrunner Fahrerlebnis" erforderlich. So manche Tricks hatte hier auch "Zauber-Fritze" für die Gäste parat.

Für Staunen sorgte auch die Werksführung im Bereich Kunststofftechnik. . Nach dem Motto "suche und finde", konnte man dort auf Schatzsuche in der großen "Granulatkiste" mit unzähligen Körnchen gehen. Überrascht war so mancher, als er erfuhr, dass in diesem Werk schon Lüftungsgitter für den Supersportwagen Bugatti Veron gefertigt wurden.

Im Schulungszentrum wurden die neuen Produkte vorgestellt, dabei durfte der "Equipe Move" getestet werden. Einblicke gab es auch in die Metallfertigung in Werk III. An diesem Standort werden alle Metallteile aus dem Produktsortiment von Vermop hergestellt. Die Prozesse gehen von Ablängen, Stanzen und Biegen über Schweißen bis hin zum Oberflächenfinish bei Edelstahlteilen.

Zur Erinnerung gab es für die Gäste und Familienangehörige für den Nachhauseweg ein aus Blech gebogenes Stahlherz, während sich die Kinder auf der Hüpfburg austoben konnten oder ihre Gesichter fantasievoll schminken ließen.