Wertheim

43 Mitarbeiter bleiben

Alfi bald nur noch Handelsgesellschaft

Archivartikel

Bestenheid.Im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung haben die neuen Alfi-Geschäftsführer Petar Popovic und Stephan Schulz die Belegschaft über Details zur Schließung der Produktion in Wertheim informiert, teilte das Unternehmen am Dienstag in einer Presseerklärung mit.

Die im Februar angekündigte Restrukturierung (wir berichteten) erfolge ab Juli 2019 in mehreren Stufen und betreffe insgesamt 69 Mitarbeiter. Die Montage werde an einen externen Dienstleister in Deutschland verlagert. „Unser Ziel ist es, den Abbau möglichst sozialverträglich zu gestalten. Die Verhandlungen mit der IG Metall und Südwestmetall verliefen fair und auf Augenhöhe“, so Stephan Schulz.

Grundgedanke aller Maßnahmen sei es, besonders den langjährigen Mitarbeitern die Neuorientierung zu erleichtern. Durch die Transfergesellschaft seien die ausscheidenden Mitarbeiter für weitere zwölf Monate gesichert und hätten dort die Möglichkeit, sich beruflich neu zu orientieren.

„Die Bereiche Verwaltung, Entwicklung, Vertrieb und Marketing bleiben mit 43 Mitarbeitern erhalten“, ergänzte Stephan Schulz.

Alfi verfolge das strategische Ziel, sich auf Markt und Kunden zu konzentrieren. Petar Popovic: „Wir werden künftig die Synergien der Gruppe noch stärker nutzen, gerade auch, was die Sortimentsgestaltung betrifft. Wir investieren in die Entwicklung neuer Produkte, werden damit in den kommenden Jahren unser Sortiment nachhaltig verjüngen und ein profitables Wachstum schaffen.“

Mit der Neuausrichtung bei Alfi setze die Thermos-Group ihren Wachstumskurs fort. Thermos fertige an eigenen Standorten Produkte mit hoher Qualität und sichere damit seine Wettbewerbsfähigkeit.