Wertheim

Abschlussbesprechung Eine Woche vor dem Start der 197. Michaelis-Messe letzte wichtige Details geklärt

An so mancher Stellschraube gedreht

Archivartikel

Wertheim.Nur noch eine gute Woche dauert es, bis zum Start der 197. Wertheimer Michaelis-Messe. In der traditionellen Abschlussbesprechung ging es um letzte wichtige Details. „Wir kommen immer näher, der Stressfaktor steigt enorm“, meinte Marktmeister Manuel Münkel zwar einleitend, ließ sich davon in der nachfolgenden knappen Stunde aber kaum etwas anmerken.

Fast so souverän wie von ihm in den vergangenen Jahren gewohnt führte er durch die Abschlussbesprechung vor dem Start der 197. Wertheimer Michaelis-Messe. Dass es nur „fast so souverän“ war, mag auch daran gelegen haben, dass es für Münkel die letzte Abschlussbesprechung war. Denn nach fünf Jahren gibt er seinen Ausstand als Marktmeister. Deshalb bedankte er sich am Ende auch „für die tolle Zusammenarbeit“ und versicherte: „Ich habe viel gelernt.“

Neuerungen und Altbewährtes

Man habe auch diesmal wieder an der einen oder anderen Stellschraube gedreht, so Münkel zuvor. Die größte davon sei wohl die Internetseite www.michaelismesse-wertheim.de gewesen, die Ingo Ortel komplett neu gestaltet hat. Unter besagter Adresse finden sich alle Informationen zum traditionsreichen Volksfest und manches mehr.

Weitere Werbemittel sind die Plakate, die bereits aushängen, und die Flyer, die rechtzeitig zur Besprechung eingetroffen waren und nun in einer Auflage von 60.000 Exemplaren verteilt werden. Die Messe beginnt am 29. September mit dem Festzug, an dem laut Münkel nach jetzigem Stand 49 Gruppen mit rund 1200 Teilnehmern mitwirken. Der Umzug ist nicht nur nach Meinung des Marktmeisters ein Aushängeschild der Messe.

„Sehr froh“ zeigte er sich, dass es recht kurzfristig gelungen sei, Betreiber für das Weinzelt zu finden (wir berichteten). Eine Neuerung dort ist der erste Preisschafkopf am Sonntag, 7. Oktober. Bei einer „Backstage“-Tour ist es am 4. Oktober ab 17 Uhr möglich, einen Blick hinter die Kulissen der Messe zu werfen. Die Plätze dafür werden verlost, die Resonanz ist bereits jetzt recht gut. Am Feiertag, 3. Oktober, ist von 13 bis 18 Uhr verkaufsoffen.

Auch wenn beim Messebus eine Linie gestrichen worden sei, werde dennoch weiterhin jede Ortschaft angefahren, versicherte der Marktmeister. Ebenfalls fast schon Tradition ist es, dass man sich beim Bierpreis an den Volksfesten in Marktheidenfeld, Miltenberg und Königshofen orientiert. „Die Maß kostet in diesem Jahr 7,70 Euro“, verkündete Münkel.

Rücksicht auf Anwohner

Mit dem eindringlichen Appell, dass alle Rücksicht auf die Anlieger nehmen sollen, leitete er dann über zu den Ausführungen von Volker Mohr, Leiter des Referats Öffentliche Ordnung in der Stadtverwaltung, und von Stadtbrandmeister Ludwig Lermann. Er hoffe im Nachgang der Messe wieder auf entsprechendes Feedback. „Dann versuchen wir zu reagieren – oder zu erklären, warum wir nicht reagieren können“, so Manuel Münkel abschließend.