Wertheim

Wildverwahrstelle Einrichtung an Hundheimer Kläranlage offiziell übergeben

Anlieferung ist Tag und Nacht möglich

Hundheim.Zur Übergabe der Wildverwahrstelle an der Kläranlage Hundheim trafen sich kürzlich die Verantwortlichen vor Ort.

Nachdem die Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) unverändert hoch ist und mit einem Ausbruch auch in Deutschland gerechnet werden muss, wurde vonseiten des Landes Baden-Württemberg ein landesweites ASP-Konzept erstellt (wir berichteten). Dessen zentraler Bestandteil ist die Errichtung eines flächendeckenden Netzes von sogenannten Wildverwahrstellen zur Sammlung von erlegten oder verendeten Tieren.

Kernstücke der Verwahrstellen sind Kühlzellen und Sammelbehälter zur Aufbewahrung von Tierkörpern beziehungsweise teilen bis zur Abholung unter seuchenhygienischen Bedingungen.

Die Jagdpächter der Külsheimer Jagdreviere können nun Tag und Nacht ihre Wildabfälle in der neuen Einrichtung an der Hundheimer Kläranlage anliefern.

Wie es in der Mitteilung der Külsheimer Stadtverwaltung weiter heißt, besteht bei einem Seuchenfall auch die Möglichkeit, größere Mengen an Tierkörpern bis zur Abholung durch entsprechende Fachfirmen zwischenzulagern.

Die Kosten für den Container wurden vom Land Baden-Württemberg übernommen. Der Main-Tauber-Kreis trägt die Kosten für die baulichen Anlagen wie Bodenplatte, Zaun- und Schließanlage sowie Ver- und Entsorgung. Die Stadt Külsheim hat lediglich den Platz für die Verwahrstelle an der Kläranlage zur Verfügung gestellt.