Wertheim

„fabi“-Mitgliederversammlung Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr

Auf Qualität viel Wert gelegt

Archivartikel

Main-Tauber-Kreis/Lauda.Der Firmenausbildungverbund „fabi“ blickt wieder auf ein ereignisreiches und erfolgreiches vergangenes Jahr zurück. Ohne Gegenstimme wurde die Führungsspitze der Einrichtung am Donnerstag im Rahmen der Mitgliederversammlung in den Räumlichkeiten der Firma Lauda Dr. Wobser in der Eisenbahnerstadt entlastet. Und auch ansonsten gab es nur zufriedene Gesichter.

Nach der Begrüßung durch Vorstandsmitglied Wolfgang Reiner gab Geschäftsführer Gunther Ehrhardt seinen Rechenschaftsbericht ab. Demzufolge seien im vergangenen Jahr in Sachen Verbundausbildung 262 Personen erfasst worden, die eine Ausbildung begonnen hätten. Für den Zeitraum 2018 bis 2021 würden 234 Kurse koordiniert. An die Ausbilder seien knapp 500 Laufkarten ausgehändigt worden.

Die Initiative „Ausbildungsbotschafter“, so der Geschäftsführer weiter, habe sich mittlerweile zu einer Erfolgsgeschichte gemausert. Zudem habe sich die Kooperation mit dem Landkreis rentiert. Im Main-Tauber-Kreis habe es zum 31. Dezember 2018 172 aktive Ausbildungsbotschafter gegeben, die 38 Berufe abgedeckt hätten. Hinzu kämen 27 aktive Senior-Ausbildungsbotschafter, also Menschen, die ihre Lehre erfolgreich absolviert hätten. Insgesamt seien sie auf 56 Schuleinsätze gekommen, wobei 24 von 31 Bildungseinrichtungen abgedeckt worden seien. Ebenso sei man auf Berufs- und Bildungsmessen vertreten gewesen. Dass die Ausbildungsbotschafter gut ankämen, zeige sich bei einer regelmäßigen Evaluation durch Schüler oder Lehrer. 2018 hätten sich an der Maßnahme 1103 Schüler und 26 Lehrkräfte beteiligt.

Von Erfolg gekrönt

Von Erfolg gekrönt, so führte Gunther Ehrhardt weiter aus, sei auch das „fabi“-Engagement als zertifizierter Bildungsträger gewesen. Über die Maßnahme „Mein Weg zu Ausbildung“ sei eine stattliche Zahl an Migranten zum Hauptschulabschluss geführt beziehungsweise in Arbeit gebracht worden.

Auch die Projekte „MitArbeit“ und „Weg in Arbeit“ seien auf eine gute Resonanz gestoßen. Weitere derartige Maßnahmen würden ins Auge gefasst.

Abschließend bedankte sich Gunther Ehrhardt bei sämtlichen Mitstreitern, vor allen Dingen bei jenen aus der Geschäftsstelle, die sich in den Dienst der guten Sache gestellt hätten.

Einen Einblick über den Kassenstand gab Dieter Moll. Trotz einiger Sparmaßnahmen sei der Verbund in finanzieller Hinsicht gut aufgestellt.

Nun ergriff Wolfgang Reiner das Wort. „fabi“ sei einst gegründet worden, um die seinerzeitige hohe Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen und „um mehr Jugendliche in Arbeit zu bringen“. In der Zwischenzeit gebe es Vollbeschäftigung. Deswegen habe sich die Lage verändert. Heutige Aufgabe des Verbundes sei mitzuhelfen, „den Fachkräftemangel zu begrenzen“. Aus diesem Grund sei es wichtig, auf eine gute und große Qualität bei „fabi“ Wert zu legen. Das Fundament jedenfalls sei gelegt. Nun sei man bestrebt, Wege einzuschlagen, um es weiter zu festigen. Dazu gehöre, dass im laufenden Jahr eine Kooperation zwischen „fabi“ und dem UFZ in Niederstetten weiter ausgebaut werde.

Wilhelm Ehrenfried hatte zusammen mit Melanie Renje die Kasse geprüft. Hierbei habe es nichts zu beanstanden gegeben, Ehrenfried bescheinigte Vorstand und Geschäftsführung eine sehr gute Arbeit, was mit viel Applaus bedacht wurde.

Schlussendlich galt es noch für das laufende Jahr, neben Wilhelm Ehrenfried einen zweiten Kassenprüfer zu wählen. Ohne Gegenstimme wurde Bernd Herschlein, UFZ-Geschäftsführer, mit diesem Posten betraut. ktm