Wertheim

Molekularbiologie Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium verabschiedet den ersten Jahrgang der Schülermentoren

Bei etlichen Praktika echte Laborluft geschnuppert

Wertheim.Stolz überreichten Schulleiter Reinhard Lieb und Studienrat Peter Hey am Montag die Zertifikate des ersten Schülermentoren-Jahrgangs des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums (DBG) im Fach Molekularbiologie. In den vergangenen drei Jahren hatten die vier Abiturientinnen Lisa-Marie Fuchs, Maya Schäfer, Sophie Brieske und Maximiliane Schmidt Gelegenheit, sowohl theoretische als auch praktische Einblicke in das Fach zu erlangen.

Interesse fördern

Seit 2015 ist das DBG Wertheim Stützpunktschule für Molekularbiologie. Der Anstoß für die Stützpunktschulen ging ursprünglich vom Regierungspräsidium Karlsruhe als Teil der „Initiative für Jugend und Wissenschaft“ aus. Ziel des Programms ist es, Gymnasiasten die Methoden und Inhalte der Molekularbiologie näher zu bringen und gleichzeitig ihr wissenschaftliches Interesse zu fördern.

Im Rahmen der Schülermentoren-Ausbildung durften die Schülerinnen in verschiedenen Praktika echte Laborluft schnuppern. Außerdem nahmen sie an Veranstaltungen der Universität Heidelberg teil, wie beispielsweise an Vorträgen aktiver Forscher.

Bereits in der zehnten Klasse begann ihre Ausbildung mit Einführungen in das bis dahin noch recht unbekannte Thema. Das verlieh ihnen nebenbei auch einen nicht unerheblichen Wissensvorsprung für die kommende Oberstufe. Schulintern durften sie bei Praktika selbst die Initiative ergreifen. Zunächst noch unter exakter Anleitung von Peter Hey, später zunehmend selbstständiger.

Zertifikate zum Abschluss

Am Ende des Schülermentoren-Programms erhalten die Teilnehmer zwei Zertifikate. Das eine von der Stützpunktschule des DBG selbst, das andere von der Fachreferentin Biologie des Regierungspräsidiums Stuttgart. Hey berichtet, dass aus Sicht der Schüler allerdings weniger die Zertifikate im späteren Ausbildungsweg hilfreich seien. „Größeren Nutzen haben die „soft skills“, die sie sich in dieser Zeit aneignen.“, so Hey. Die Erfahrungen, die die Schülerinnen und Schüler in dieser Zeit sammeln, helfen ihnen, sich in Studium und Beruf zu behaupten. eli