Wertheim

Beim Amtsgericht verhandelt

Betrunken Ampel umgefahren

Archivartikel

Wertheim.Wegen Trunkenheit im Verkehr erhielt ein 31-jähriger Mann aus Wertheim eine Strafe, und ihm wurde die Fahrerlaubnis entzogen. Trotzdem beging er im November 2017 weitere Verkehrsstraftaten.

1,2 Promille

Er setzte sich mit 1,2 Promille Blutalkohol-Konzentration ans Steuer eines Opel Corsa und fuhr um zwei Uhr an der Kreuzung Spessartbrücke einen Ampelmast um. Anschließend verließ er mit dem Auto die Unfallstelle.

Da das Kennzeichen des Opels zurückblieb wurde der Polizei die Feststellung des Verursachers ungemein erleichtert. In der Nähe der Wohnung des 31-Jährigen stand zudem der Opel Corsa.

Unentschuldigtes Fehlen

Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten sich Entfernens vom Unfallort und vorsätzlicher Trunkenheit im Verkehr sollte sich jetzt der Angeklagte beim Amtsgericht Wertheim verantworten, fehlte jedoch ohne Entschuldigung. Dabei war er laut Zustellungsurkunde der Deutschen Post am 28. April dieses Jahres ordnungsgemäß geladen.

Nicht zu Hause

Die Richterin schickte die Polizei, um den Angeklagten zur Verhandlung zu bringen. Doch der befand sich weder in seiner Wohnung noch an seinem Arbeitsplatz, der sich ebenfalls in Wertheim befindet.

Haft angeordnet

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das Gericht die Haft an, was beim nächsten Termin eine ordnungsgemäße Durchführung der Verhandlung ermöglichen soll. Wie zu erfahren war, will die Staatsanwaltschaft eine Strafe von sieben Monaten vorschlagen. goe