Wertheim

Ehrungen Tüchtige Mitglieder der Faschingsabteilung des SSV Urphar-Lindelbach ausgezeichnet

Christina Albert seit 1963 als Närrin aktiv

Archivartikel

Urphar.Im Vorfeld der Prunksitzung am Rosenmontag nutzte die Faschingsabteilung des SSV Mainperle Urphar-Lindelbach den Sektempfang, um verdiente Mitglieder zu ehren. Dies übernahm Siegfried Schnellbach vom Fränkischen Fastnachtsverband.

Seit 2010 ist Jule Kopejsko in verschiedenen Tanzgruppen wie Garde und Showtanz sowie in der Kinderhitparade aktiv. Dafür erhielt sie die Jugendauszeichnung des Fränkischen Fastnachtsverbands.

Den Verbandsorden nahmen Heike und Peter Friedrichsen entgegen. Beide gehören zu den Gründungsmitgliedern des 11er-Rates im Jahr 2007 und waren dort einige Jahre aktiv.

Während Heike Friedrichsen sich um das Bewirtungsteam für Prunksitzung und Kinderfasching kümmert, hilft ihr Mann seit vielen Jahren im Ausschank.

Die Ehrennadel in Gold erhielt Steffen Gillig, der seit 2011 im Männerballett tanzt und auch schon bei der Hitparade auf der Bühne stand.

Seit zehn Jahren ist Matthias Friedrich beim Orfler Fasching und Männerballett dabei. Im Jahr 2013 übernahm er mit Rosi Barukcic und Marc Wiegand die Abteilungsleitung. Seit dieser Zeit ist er auch stets helfende Hand beim Auf- und Abbau der Prunksitzung und des Männerballett-Turnieres. Auch in anderen Rollen stand er schon auf der Bühne. Für dieses große Engagement freute er sich über den Verdienstorden. Die gleiche Auszeichnung erhielt auch Sitzungspräsident Marc Wiegand.

Er begann seine karnevalistische Laufbahn beim SSV im Männerballett 2011. Vorher war er bereits Unterstützer der neu gegründeten Purzelgarde und Garde - als Fahrer, beim Musikschnitt oder Berater beim Training.

Als er 2013 die Abteilungsleitung übernahm, stand er ab diesem Zeitpunkt als Sitzungspräsident auf der Bühne und übernahm die Organisation des Männerballett-Turnieres. Einen kleinen Abstecher in die Bütt machte er im letzten Jahr.

Eine Begründung, die kaum auf eine kleine Moderationskarte passt, hatte Schnellbach für Christina Albert parat. Bereits im Jahr 1963 begann ihre Karnevalskarriere beim Fastnachtsverein Hau-Hu in Neuhausen (Enzkreis). Dort stand sie schon im Jugendalter in der Bütt.

Mit ihrem Mann Siegfried Albert übernahm sie 1984 erste Versuche in Urphar, einen Bunten Abend auf die Beine zu stellen. Als Tratschweib stand sie lange auf der Bühne und wirkte als Trainerin von Männerballett, Funkenmariechen und Damenballett mit. Nach insgesamt 28 Jahren Trainerarbeit beendete sie diese Epoche beim SSV.

Im 11er-Rat und in der Bütt bleibt sie dem Fasching aber weiter treu. Unter viel Applaus überreichte Schnellbach ihr den Till von Franken und damit ist sie neben ihrem Mann die zweite Person des Vereins, die die höchste Auszeichnung des Fastnachtsverbands Franken erhalten hat. kem