Wertheim

Adventskonzert Chöre geben festliche, musikalische Einstimmung in die vorweihnachtliche Zeit

Das Geheimnis glücklicher Tage

Mondfeld.Rund 90 Minuten lang konnten die Zuhörer des Adventskonzert in der katholischen Kirche St. Martin Mondfeld am Sonntag alles um sich herum vergessen. Veranstalter des vielfältigen Konzerts war das Gemeindeteam der Kirche.

Die festliche, musikalische Einstimmung in den Vorabend übernahm der Musikverein Harmonie Boxtal (Leitung Heinz Grein). Die Mitglieder des Frauenchors Mondfeld (Leitung Dorothee Jacob) wurden von einigen Stimmen des Männergesangvereins Mondfeld unterstützt. Sie erfreuten mit „Der Engel begrüßte die Jungfrau Maria“ und dem langen Stück „Quem vidistis, o pastores.“. Dieses kräftige Volkslied aus Kärnten erzählt von den Engeln, die das neugeborene Jesuskind sahen.

Duo mit dabei

Auch war wieder das Duo Michael Haberkorn und Hartmut Hertlein (beide Gitarre und Gesang) vertreten. Hertlein spielte zusätzlich Zwischenspiele der Stücke auf der Flöte. In Reinhard Meys Lied „Es ist Weihnachtstag“ wird, wie es bei Mey oft der Fall ist, einen leicht ironische Blick auf den Stress rund um den Weihnachtstag geworfen. Als zweites trugen die beiden Mondfelder Musiker „Dust in the wind“ von Kansas vor. Drittes Stück war „Gut genug“ von Sabine Simon und Bea Nyga.

Der Musikverein Boxtal begann seine musikalische Weihnachtsreise mit einer Serenade. Es folgten „A Christmas Triology“ und „Küss mich, halt mich, lieb mich“, aus dem Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel.“ Erstmals am Mondfelder Adventskonzert wirkte der Solist Werner Neuberger mit. Er sang: „Wer glaubt ist nie allein“. Instrumental begleitet wurde er von Werner Grein.

Mit einer Geschichte voll Symbole machte Christine Hess das Geheimnis von glücklichen Tagen deutlich. Um sie zu erleben, müsse man sich von den Gedanken an schlechte Erlebnisse und Gefühle trennen. Die schönen und guten Erinnerungen jedoch, müsse man sein ganzes Leben bei sich tragen.

Drei Stücke aus verschiedenen Genres bot die Flötengruppe des Männergesangvereins Sängerbund Mondfeld unter Leitung von Katja Roth. Neben „Ice Skating in Central Park“ von Allan Rosenheck und „Let it Snow!“ (Arrangement Nico Dezaire und Bart Spanhove) erklang „Andante maestoso“ und „Allegro“ aus der „Weihnachtsmusik“ von Jiri Laburda.

Gemeinsam mit Enkel musiziert

Mit ihrem Enkel Tom Grein brachten Werner und Moni Grein die musikalischen Freunden mit Keyboards, Gitarre und Gesang zu den Zuhörern. Das Stück „Einsamer Hirte“ spielte Werner Grein zudem auf der Panflöte. Weitere Stücke waren „Du großer Gott“ und ein „Gospel-Medley“.

Die Sänger des Männergesangverein Sängerbund Mondfeld (Leitung Natalie Hirsch) stellten gesanglich fest: „Weihnacht wird’s nun wieder.“ Außerdem sangen sie „Advent ist ein Leuchten“ und das bekannte Weihnachtslied „Es ist für uns eine Zeit angekommen“.

In seinen Schlussworten berichtete Kuno Furth, dass die Spenden, die man nach dem Konzert sammelt, dem Verein „Kinderhospiz Sternenzelt Mainfranken“ zu Gute kommen. Die Arbeit des Vereins stellte dessen Kassier Edgar Ballweg vor. „Wenn ein Kind die Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung bekommt, ist für die Familie von einen auf den anderen Moment alles anders“, betonte er. Zu den psychischen Belastungen komme durch Untersuchungen und Therapien ein enormer organisatorischer Aufwand auf sie zu. Der Verein kümmere sich um die gesamte Familie des erkrankten Kindes. Zum Abschluss stimmten alle Zuhörer und Mitwirkenden das Lied „Tochter Zion“ an und erfüllten so den ganzen Kirchenraum. Musikalisch begleiteten die Boxtaler das Stück.