Wertheim

Stadtteilkoordinatorin Tatjana Gering hat Amt übernommen / Diakonisches Werk ist Träger

Das Miteinander fördern

Archivartikel

Wertheim.Person und Träger wechseln, die Aufgabe bleibt. Mit Tatjana Gering hat der Wartberg seit dem 1. Mai eine neue Stadtteilkoordinatorin. Die Sozialpädagogin ist Mitarbeiterin des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis. Sie folgt auf Tino Weise vom Caritasverband.

Wie es in der Mitteilung der Stadtverwaltung weiter heißt, bleibt das Büro der Stadtteilkoordination weiterhin im Zentrum des Wartbergs am Frankenplatz 23. Dort bietet Tatjana Gering vorläufig folgende Sprechzeiten an: Montag und Mittwoch jeweils von 8 bis 12 Uhr.

Das neue Familienzentrum Wartberg/Reinhardshof, ebenfalls unter Trägerschaft des Diakonischen Werks, hat seinen Stützpunkt ebenfalls im Frankenplatz 23. So bilden Familienzentrum-Leiterin Claudia Reinhold und die neue Stadtteilkoordinatorin ein kollegiales Tandem, das sich ergänzt und unterstützen kann.

Die 43-jährige Wertheimerin, die mit ihrer Familie am Wartberg wohnt, freut sich auf die neue Aufgabe. Seit 2010 ist die Diplom-Sozialpädagogin (FH) für das Diakonische Werk in der Kinder- und Jugendhilfe tätig. Als Geschäftsführer Wolfgang Pempe in seinem Team jemanden für die Stadtteilkoordination suchte, „habe ich die Chance, jetzt etwa Neues und Anderes zu machen, gerne ergriffen.“

An ihrem bisherigen Arbeitsplatz muss die Nachfolge noch geregelt werden. Deshalb startet Tatjana Gering am Wartberg zunächst mit 25 Prozent, um dann sobald wie möglich auf eine halbe Personalstelle aufzustocken.

Aufgabe der Stadtteilkoordination ist es, das bürgerschaftliche Miteinander im Stadtteil Wartberg zu fördern – durch Koordinierung, Vernetzung und Unterstützung von Projekten und Aktivitäten. Die Stadtteilkoordination war auf Initiative der Stadt erstmals 2010 installiert worden, damals unter Trägerschaft des DRK. Im April 2015 erfolgte ein Neustart unter Trägerschaft des Caritasverbands. Jetzt ist das Diakonische Werk neuer Kooperationspartner der Stadt. Finanziert wird die Stelle der Stadtteilkoordination von der Stadt Wertheim mit einem Zuschuss des Landkreises.