Wertheim

Firmenbesuch Alma produziert seit fast 40 Jahren in Wertheim

Derzeit keine Planungen für einen Ausbau des Standorts

Wertheim.Seit über 38 Jahren ist die Firma Alma driving elements GmbH erfolgreich in der Metallverarbeitung tätig und produziert und vertreibt seit rund 25 Jahren Produkte für die Antriebs- und Vakuumtechnik. Seit 1992 ist Alma im Industriegebiet in Bestenheid angesiedelt. Einen weiteren Standort – mittlerweile Hauptsitz – betreibt die Firma im bayerischen Schollbrunn. Dort machten sich Wertheims Bürgermeister Wolfgang Stein und Wirtschaftsförderer Jürgen Strahlheim ein Bild von dem Betrieb.

1979 erfolgte die Gründung der Alma Mechanik Metallteile GmbH in Urphar, die sich zunächst mit der Metallverarbeitung für den Maschinenbau beschäftigte. 2004 übernahm die Alma driving elements GmbH die Geschäftstätigkeit der Alma Mechanik Metallteile GmbH. Der Schwerpunkt und die Kernkompetenz des Unternehmens ist heute die Konstruktion und Produktion von maßgeschneiderten Komponenten und Systemen für komplexe antriebstechnische Anforderungen, die bis zur Ultrahoch-Vakuumtechnik reichen.

„Die ALMA driving elements GmbH hat sich in den vergangenen Jahren an beiden Standorten bei klarer Aufgaben- und Kompetenzzuweisung sehr gut entwickelt“, so die geschäftsführende Gesellschafterin, Margit Firmbach. Während in Bestenheid etwa 45 Mitarbeiter für die hochpräzise Materialbearbeitung verantwortlich sind, sind am Standort Schollbrunn rund 20 Mitarbeiter unter anderem für die Bereiche Engineering, UCA Reinigungs- und Montageservices, Baugruppenmontage und die Qualitätssicherung zuständig. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung hat das Unternehmen bereits 2009 den Standort in Bestenheid durch die Errichtung einer Fertigungshalle für großvolumiges Fräsen erweitert. „Und so ist es nur folgerichtig, dass das Unternehmen im Jahr 2014 die Chance ergriffen hat, eine freie Ansiedlungsfläche unmittelbar angrenzend an den Produktionsstandort in Bestenheid von der Stadt Wertheim zu erwerben“, betont Bürgermeister Stein.

Der Alma stehen damit alle Möglichkeiten einer betrieblichen Weiterentwicklung am Standort Wertheim offen, ist Stein von der Fortsetzung der erfolgreichen Geschäftstätigkeit überzeugt.

Auch wenn es aus Sicht der Geschäftsführerin noch keine konkreten Planungen für einen Ausbau des Wertheimer Produktionsstandortes gibt, vereinbarten die Verantwortlichen die frühzeitige Abstimmung und Information über die Weiterentwicklung des Firmenstandortes. Stein sicherte Hilfe bei der baulichen Umsetzung und bei einer eventuellen Gewerbeförderung zu. stv