Wertheim

Freizeit Drittes „Menschenkicker“-Turnier in Mondfeld / Acht Teams kämpften in zwei Gruppen um den Sieg

Die Devise: Fest bei der Stange bleiben

Archivartikel

Mit einem besonderen Wettkampf startete der Sportverein Mondfeld am Freitag auf dem Sportplatz in ihr Sportfestwochenende.

Mondfeld. Der Verein hatte zu seinem dritten Menschenkicker-Turnier eingeladen und viele machten mit.

Erstmals hatte man 2015 ein solches Turnier veranstaltet. Wie Ulrike Lindner, Vorsitzende Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, berichtete, habe man über den Fußball Mario Novak aus Stadtprozelten kennengelernt, der solche riesigen Kicker verleiht. So sei die Idee entstanden, das Ganze als Turnier anzubieten.

Acht Teams

Insgesamt traten diesmal acht Teams in zwei Gruppen gegeneinander an. Jedes Team bestand aus fünf Sportlern. Das Spiel besteht darin, eine Art Tischkicker im Großformat zu spielen. Dabei müssen sich die Mitwirkenden das ganze Spiel über mit den Händen in den Schlaufen an den Stangen des aufblasbaren Riesenkickers festhalten.

Jedes Team hatte zudem zwei Ersatzspieler, die man in der Halbzeit einwechseln konnte.

Ein Spiel auf dem 16 mal sechs Meter großen Spielfeld dauerte zweimal vier Minuten.

Die Sieger aus den jeweiligen Gruppen kämpften dann in den Finalrunden um die Plätze eins bis drei. Als Preise gab es Naturalien in Form von Getränken und Knabbereien.

Neben reinen Männerteams gab es auch gemischte Mannschaften. Die meisten Mitspieler waren Jugendliche, die jüngsten 14 Jahre.

Die Sportler kamen unter anderem aus Boxtal, Mondfeld, Nassig und Freudenberg. Neben Teams aus Freunden waren auch komplette Firmenmannschaften vertreten.

Alle hatten dabei viel Vergnügen. „Es macht richtig Spaß und ist nett“, berichtete Janka Bolick aus Freudenberg.

Fußball interessiere sie sonst weniger, aber diese Art sei etwas Besonderes. „Weniger Leute, kleineres Feld und die Bewegungseinschränkungen“, zählte sie auf, was es spannend machte. Kennengelernt habe sie den Menschenkicker beim Sommerfest ihrer Firma im vergangenem Jahr. Es habe ihr schon beim ersten Mal mitspielen richtig viel Spaß gemacht. Deshalb war ihr klar, sie wollte auch in Mondfeld dabei sein. und das nicht zuletzt deshalb, weil sie früher dort gewohnt habe.