Wertheim

Verkehrserziehung Projekt „Bus-Schule“ des VRN und VGMT

Die Sache mit dem Teddy

reicholzheim.Um die Mädchen und Jungen der Grundschule Reicholzheim möglichst früh über das richtige Verhalten beim Busfahren und auch im Straßenverkehr aufzuklären, wird bereits ab dem ersten Schuljahr Verkehrserziehung in den Unterricht mit eingebunden.

In diesem Zusammenhang nahmen die Erstklässler am vergangenen Dienstag an dem Projekt „BusSchule“, einem gemeinschaftlichen Angebot des VRN, der VGMT und der im Main-Tauber-Kreis tätigen Busunternehmen, teil.

Roselinde Beckmann und Frau Sack, Mitarbeiterinnen der VGMT, erwarteten die Kinder am Bus.

Gleich zu Beginn wurde die Thematik des richtigen Einsteigens erprobt. Spätestens jetzt war allen klar: An der Bushaltestelle soll man Abstand vom Bordstein halten. Ebenso wichtig ist, dass nicht gedrängelt oder geschubst wird.

Auch die Gefahrenstellen des toten Winkels wurden aufgezeigt.

Nachdem alle Kinder ordnungsgemäß in den Bus eingestiegen waren, wurden in weiteren praktischen Übungen die Regeln im Bus erläutert.

Was bei einer plötzlichen Vollbremsung passieren kann, veranschaulichte der Busfahrer Herr Betz mit einem Kanister, der in den Gang gestellt wurde. Ebenso wurde ein Teddy in der Mitte der letzten Sitzreihe platziert. Als bei einer geringen Geschwindigkeit von 20 Stundenkilometern das Tempo stark gedrosselt wurde, rutschte der Kanister den Gang entlang in Richtung Windschutzscheibe und der Teddy fiel aus seinem Sitz.

„Genau das könnte euch passieren und ihr könntet euch schwer verletzen“, kommentierte Frau Beckmann. Durch diese eindrucksvolle Demonstration wurde den Erstklässlern bewusst gemacht, wie wichtig es ist, im Bus sitzen zu bleiben und sich festzuhalten.

Aber auch das Aussteigen will gelernt sein. Deshalb wurde auch dies gemeinsam mit den Kindern geübt.

Zum Abschluss dieser besonderen Unterrichtsstunde erhielten alle Kinder noch ein Rätselheft mit einem Diplom zur „Bus-Schule“. taka