Wertheim

Konzert „Einstimmung in den Advent“ mit dem gemischten Chor Kembach und der Folkloregruppe „Kalinka“

Die Tür zum Herz durch Gesang öffnen

Kembach.Zu einem Konzert „Einstimmung in den Advent“ hatten der Gesangverein und die evangelische Kirchengemeinde Kembach in die schmucke Barockkirche eingeladen.

„Es beginnt eine Zeit des Singens und des Musizierens“, sagte Pfarrer Bernhard Ziegler in seinen einleitenden Worten.

Zustimmung erhielt der Pfarrer für seine Feststellung aus den Reihen der Sängerinnen und Sänger sowie der Musikfreunde in den Kirchenbänken: „Wie könnte die Tür des Herzens besser geöffnet werden, als durch Gesang.“

Von einem kulturellen Brückenschlag in den slawischen Sprachraum sprach Bernehard Ziegler angesichts der Einladung des gemischten Chores Kembach an die Folkloregruppe „Kalinka“ vom Wertheimer Wartberg, die für einen stimmungsvollen Abend sorgten. Überzeugend stellte der Pfarrer fest: „Musik ist das, was verbindet, Musik stellt Harmonie und Frieden her.“

Nach einem Eingangschoral von Edeltraud Schmitt an der Orgel nahm der gemischte Chor Kembach unter Leitung von Franz Beckert das Publikum mit auf eine musikalische Reise von Klassik bis nach Afrika. Die „Abendruhe“ von Wolfgang Amadeus Mozart markierte den Auftakt und rhythmisch gefiel der Chor beim afrikanischen Volkslied „Siyahamba“, was so viel bedeutet wie: „Wir sind auf dem Weg ins Licht.“

Die Folkloregruppe „Kalinka“ unter Leitung von Sergej Stolz steuerte Lieder aus Russland, der Ukraine und Deutschland bei. Insbesondere die dem Publikum bekannten deutschen Volklieder sorgten für Heiterkeit. Wortbeiträge zum Advent kamen von Johanna Sturm und Karin Zettl.

Eingeladen zum Mitsingen war die Gemeinde beim Lied: „Macht hoch die Tür“. Beim Finale hörte man von den Kembacher Sängerinnen und Sängern den „Adventjodler“, „Advent ist ein Leuchten“ und „Öffnet Tor und Türen weit“.

Nach dem Segen waren die Konzertbesucher noch zum gemütlichen Beisammen sein bei Glühwein auf den Rathausplatz eingeladen. Beeindruckend illuminiert mit vielen Kerzen war die Treppe von der Kirche hinab zum Rathausplatz der ebenfalls in festlicher Beleuchtung zum Verweilen in den frühen Abendstunden einlud.