Wertheim

Weltgebetstag Slowenien stand im Mittelpunkt

„Dober vecer“ in Dertingen

Archivartikel

Dertingen.Zum Weltgebetstag hatten sich rund 30 Frauen in der Wehrkirche Dertingen eingefunden.

Slowenien stand in diesem Jahr im Mittelpunkt des Weltgebetstages der Frauen. „Dober vecer“, sagte Sprecherin Karin Schwab. Das bedeutet in der Landessprache „Guten Abend.“ Sie überbrachte die Grüße von Frauen aus Slowenien, einem der kleinsten und jüngsten Länder der Europäischen Union.

Slowenien hat etwa zwei Millionen Einwohner. Über 280 000 Menschen leben in der Hauptstadt Ljubljana. Bis 1991 war Slowenien nie ein unabhängiger Staat, aber immer schon Knotenpunkt internationaler Wanderungsbewegungen und Handelsströme. Schon im kommunistischen Jugoslawien, aber auch heute gilt Slowenien als Aushängeschild für wirtschaftlichen Fortschritt. Im Rahmen des Gottesdienstes wurden Schicksale von Frauen aus Slowenien erzählt. Neben manch leidvollen Begebenheiten fanden sich in den Erzählungen auch Glück, Freude und Frieden. Mit Gebeten, aber auch flotten und fröhlichen Liedern wurde der Gottesdienst umrahmt.´In der Mitte des Altarraumes stand ein in den slowenischen Landesfarben Weiß-Blau-Rot gedeckter Tisch. Darauf rote Nelken, Kerzen, ein Nusskuchen und Honig, Produkte die für Slowenien stehen. In diesem Jahr beteten die Frauen für die Teilhabe ganz besonders der Frauen in den Gesellschaften und Kirchen. Als Sinnbild stand dafür der gedeckte Tisch, an dem noch Platz ist. Ganz im Sinne der Losung aus Slowenien: „Kommt, alles ist bereit.“

Der Weltgebetstag wird jedes Jahr von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Am ersten Freitag im März wird dieser Gottesdienst in mehr als 120 Ländern gefeiert. hw