Wertheim

Fußball Die Vereinsvertreter der Mannschaften, die in den Ligen des Fußballkreises Tauberbischofsheim spielen, trafen sich zu ihren Staffeltagen

Erstmals ein Saison-Eröffnungsspiel?

Archivartikel

Gibt es im Fußballkreis Tauberbischofsheim in diesem Jahr erstmals ein „Saison-Eröffnungsspiel“? Diese Frage warf Kreisspielleiter Jürgen Umminger bei den Staffeltagen der einzelnen Ligen in Kupprichhausen und Uissigheim in den Raum. Fakt ist, dass sich die Verbands-Oberen ein solches „Event“ in allen neun Fußballkreises wünschen würden.

Anbieten würden sich, so Jürgen Umminger, im Fußballkreis Tauberbischofsheim am ersten Spieltag die Kreisliga-Partie zwischen dem neuformierten TSV Schwabhausen/Windischbuch und dem TSV Assamstadt. „Die Partie ist vom Namen her interessant und erfüllt darüber hinaus auch noch den Derbycharakter“, so Umminger. Der Kreisvorstand hat mittlerweile mit beiden Vereinen Kontakt aufgenommen. Die prüfen nun, ob ihnen der anvisierte Termin (Samstag, 25. August) passt. Geben sowohl Schwabhausen/Windischbuch als auch Assamstadt „grünes Licht“, dann wird erstmals auf Kreisebene ein solches „Saison-Eröffnungsspiel“ durchgeführt. Die Entscheidung soll in den nächsten Tagen fallen.

Einstimmig in ihrn Ämtern bestätigt wurden bei den Staffeltagen die jeweiligen Staffelleiter der einzelnen Ligen: Thomas Syksch bleibt somit Staffelleiter der Kreisliga, Jürgen Umminger hat weiterhin die Kreisklasse A unter seinen Fittichen und Wolfram Pink organisiert nach wie vor den Spielbetrieb in der Kreisklasse B sowie den beiden Kreisklassen C.

Nichts verändert hat sich auch in Sachen Eintrittspreise: Kreisliga: Nichtmitglieder 3,00 Euro/Ermäßigte 2,50 Euro/Frauen 1,00 Euro. Kreisklasse A: 2,50/2,00/frei. Kreisklasse B und Kreisklassen C: 2,00/1,50/frei.

Jürgen Umminger hob hervor, dass die vergangene Saison im Fußballkreis Tauberbischofsheim im Großen und Ganzen vom Fair-Play-Gedanken geprägt gewesen sei. „Buchen und wir waren die einzigen beiden Fußballkreise im Bereich des BFV, in denen es keinen einzigen Spielabbruch gegeben hat.“ Auch Werner Wießmann vom Sportgericht zeigte sich sehr zufrieden mit der vergangenen Saison: „Wenn die Runde 2018/19 genauso verläuft wie 2017/18, dann sind wir alle hochzufrieden.“ Der Kontakt der Sportgerichte zu den Vereinen sei glänzend: „Wir haben immer ein offenes Ohr und kennen deshalb auch die Sorgen und Nöte der Vereine.“

Andy Grüßung als Vertreter der Schiedsrichter berichtete, dass es leider immer noch vereinzelt Probleme mit dem Online-Spielbericht gebe, da einige Vereine in ihren Sportheimen nur eine unzureichende Anbindung zum „world wide web“ haben. In diesen Fällen, so appellierte er an die Vereine, sollte sicherheitshalber ein Vereinsvertreter einen von zu Hause ausgedruckten Online-Spielbericht in Papierform mitbringen. In diesem Zusammenhang erinnerte Jürgen Umminger daran, dass gegenwärtig im Landkreis der Breitbandausbau vorangetrieben wird, so dass Ende des nächsten Jahres hoffentlich alle Vereine „schnelles Internet“ haben sollten.

Nicht nach Wunsch läuft es nach Ansicht der Schiedsrichter häufig rund um den „Platzordnungsdienst.“ Es komme sehr selten vor, dass sich die eingeteilten Platzordner wirklich vor dem Spiel beim Schiedsrichter vorstellen, wie es eigentlich gewünscht sei, bemängelte Andy Grüßung. Außerdem komme es häufig vor, dass während des Spiels die Platzordner für ihn praktisch nicht sichtbar seien. Erst, wenn es nötig werde, würden sie ihre weißen Binden überziehen. Und weiter: „Ein Platzordner mit einer Bierflasche in der Hand, das geht gar nicht“, so Grüßung.

Pokalspielleiter Friedrich Morawietz, dass im Kreispokalwettbewerb selbstverständlich Spielverlegungen möglich seien, „aber bitte nur bis zur Wochenmitte und dann natürlich nur mit Zustimmung des Gegners.“

Die Staffelleiter berichteten von ihren Erfahrungen mit den „Online-Spielverlegungen“, die im Prinzip eine gute Sache seien, allerdings würde es häufig zu lange dauern, bis sich der Gegner meldet. Umminger hierzu: „Wenn ein Antrag gestellt wird, dann ist der gegnerische Verein verpflichtet, schnell zu antworten.“

In einer Diskussionsrunde wünschten sich einige Vereine für die Zukunft eine andere Handhabung bei Spielabsagen in „Schlechtwetterphasen.“ Damit könnte verhindert werden, dass Mannschaften durch den ganzen Landkreis fahren, obwohl schon absehbar sei, dass gar nicht gespielt werden könne.