Wertheim

Oberbürgermeisterwahl Statement von Gerhard Wolf

„Es muss sich etwas ändern“

Archivartikel

Wertheim.Ich bin angetreten, um dem Bürger eine Wahl zu geben. Wie wollen wir in 20 Jahren leben?

Am besten gesund und mit viel Lebenskraft – das wünsche ich jedem Bürger.

Dass unsere Telekommunikation endlich funktioniert, zum Beispiel das Internet, dass genug Wohnraum zur Verfügung steht, dass eine drei Kilometer entfernte Lebensmittel-Versorgung besteht, indem ein Discounter in Bettingen gebaut wird, auch das wünsche ich mir.

Fachkräftemangel bekämpfen

Und dass Ärzte dort, wo es sie noch gibt, die Praxen erhalten. Dass wir dem Fachkräftemangel stark entgegenwirken, etwa dadurch, dass Schulen und Firmen einander näher gebracht werden. Wenn wir diese Dinge fertig bringen, kann es ein Wachsen in Wertheim und den umliegenden Ortschaften geben, denn dann bleibt auch die Jugend hier in unserer Nähe und hat eine Zukunft. Wirtschaftsförderung bedeutet für mich, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, also Schulen und Firmen zusammenzubringen.

Ohne Jugend keine Zukunft

Denn die Firmen in unsere Umgebung wissen am besten, was sie brauchen. Es gilt das Gesetz von Angebot und Nachfrage, denn ohne Jugend keine Zukunft, weder für die Wirtschaft, noch für Wertheim und die Ortschaften.

Verbindungen zwischen den Ortschaften sind ein Problem, vor allem am frühen Morgen und dem späten Abend. Das Problem liegt an den Lenkzeiten der Busfahrer und dem Fahrermangel. Es bleibt wie es ist: Der Fachkräftemangel ist das große Problem unserer Zeit. Wir müssen dem mit aller Kraft entgegen wirken. Naturschutz ist mir auch sehr wichtig. Es gibt in Wertheim und Ortschaften eigene Naturschutzprojekte. Ich werde mich in diesem Bereich selbst einbringen, denn ich habe selbst ein Obstbaumgrundstück und verzichte dort auf Spritzmittel.

Aber es geht nicht, durch massive Gewalt irgendwelche Bäume, Büsche oder Naturbauten einfach wegzuräumen, auch nicht in der Nistzeit – und dann einfach zu sagen, das Gelände wird sowieso ein Industriegebiet. Es geht auch nicht, anderen Menschen, die ihre Grundstücke nicht verkaufen wollen, eine Bebauung in den nächsten Jahren vorzuschreiben. Es muss ein frischer Wind durch unsere Stadtverwaltung ziehen, um ein bestimmtes „Parteigemoschel“ abzustellen, auch wenn die Betroffenen meinen, sich im Recht zu befinden.

Geht am 3. Februar wählen, um damit für die Zukunft der Jugend und Enkelkinder einzutreten. Es muss sich etwas ändern.

Ihr Gerhard Wolf