Wertheim

Digitalisierung Wlan für die Wertheimer Altstadt gefordert / Stadt geht von rund 45 000 Euro Kosten für Hauptachsen aus

Faktor Tourismus im Auge behalten

Wertheim.Wlan-Hotspots in der gesamten Wertheimer Altstadt – diese Forderung ist keineswegs neu, kam in der Gemeinderatssitzung am Montag allerdings erneut zur Sprache. Stadtrat Werner Kozyra (FBW) stellte dazu fest: „Wir haben ein Hauptaugenmerk in der Innenstadt auf den touristischen Sektor.“ Aktuell seien wieder zahlreiche Touristen in Wertheim unterwegs. „Sie stehen in der Stadt und wollen Auskünfte über bestimmte Sachen haben, kommen aber in kein Netz.“ Er forderte die Verwaltung auf, sich erneut mit dem Thema, insbesondere der Kostenfrage, zu beschäftigen: „Was würde es kosten, die Innenstadt in ein Wlan-Netz einzubinden?“

Gespräche mit Privatpersonen

Dezernatsleiter Helmut Wießner berichtete, dass die Stadtverwaltung an dieser Frage bereits „konkret und sehr intensiv dran“ sei. Für die Umsetzung sei allerdings auch die Zustimmung verschiedener privater Eigentümer von Nöten. Denn obwohl man versucht habe, städtische Gebäude zu nutzen, müssten einige der insgesamt rund zehn Hotspots in privaten Gebäuden angebracht werden. Hier sei man mit den betroffenen Personen im Gespräch.

Vor allem da ein zentraler Punkt, von dem die weitere Planung abhänge, in einem privaten Gebäude liege, könne man momentan noch keinen Zeitraum absehen, so Wießner. Ziel sei aber eine Umsetzung so schnell wie möglich.

„Der Kostenpunkt liegt laut aktueller Berechnung der Stadtwerke bei rund 45 000 Euro“, teilte Wießner weiter mit. Dabei gehe es im Wesentlichen um die Hauptachsen von der Stiftskirche über den Marktplatz und die Maingasse zum Mainplatz, einen Teil der Rathausgasse, die Eichelgasse und den Neuplatz. eli