Wertheim

Premiere Erster Auftritt des neuen Oberbürgermeisters Markus Herrera Torrez beim Dertinger Weinfest

Fest für Gemeinschaft und Wein wichtig

Archivartikel

Dertingen.Das 47. Dertinger Weinfest ist zu Ende und „es waren schöne, erfolgreiche Tage“. Dieser Meinung waren nicht nur Weinprinzessin Sophie und Martin Baumann von der Weinfest Dertingen GbR.

Für den Mann, der auf der Bühne neben den beiden stand, war es ein besonderer Tag. Markus Herrera Torrez ist jetzt Oberbürgermeister und an seinem ersten Tag im Amt stattete er dem Weinfest einen Besuch ab – und fand eine Gemeinsamkeit mit der Weinprinzessin.

Die habe bei ihrer Krönung kürzlich gesagt, sie sei sehr neugierig auf das, was jetzt auf sie zukomme. Das gehe ihm genauso. „Möge ihre Regentschaft geprägt sein von hohen Öchslegraden“, wünschte er Sophie und nahm dabei eine Anleihe an den Gepflogenheiten in der Weinstadt Lauffen am Neckar, in der er aufgewachsen ist. Auch in Lauffen geboren ist der Dichter Friedrich Hölderlin.

Dessen Ausspruch „Seliges Land! Kein Hügel in dir wächst ohne den Weinstock …“ münzte der neue OB auf Dertingen um.

Fünf Tage lang hat man in Dertingen gefeiert, zumeist sogar bei schönem Wetter. Zwischen 5000 und 6000 Besucherinnen und Besucher „von Spessart bis Würzburg, aber natürlich auch aus dem badischen Umland“ mögen es in den vergangenen Tagen und Abenden wohl gewesen sein, schätzte auch Sascha Kratschmann. Er ist gemeinsam mit Martin Baumann und Heike Flegler Vorstand der Weinfest-Gesellschaft.

Wieviel wohl getrunken worden ist? Das kann oder will keiner sagen. Es sei auf jeden Fall nur ein Bruchteil des Ertrags aus den Weinbergen. Einig war man sich darin, dass die Veranstaltung wichtig für den Dertinger Wein und für die Gemeinschaft ist und sich das Konzept bewährt hat.

Wie anderen Ortes, so fällt es auch in Dertingen nicht mehr ganz so leicht, genügend Helfer zu finden. Immerhin, zum Aufbau waren gleichwohl rund 60 Personen da.

Für die Verantwortlichen der Weinfest Dertingen GbR ist die diesjährige Ausgabe der Veranstaltung übrigens erst dann abgeschlossen, „wenn wir uns das nächste Mal treffen“, so Kratschmann. Das werde wohl im Juni oder Juli sein. Und dann gehe aber auch gleich die Vorbereitung für 2020 los. ek