Wertheim

Gesangverein „Eintracht“ Chor umfasst derzeit 27 aktive Sänger / Rosemarie Weber bleibt Vorsitzende

Führungsmannschaft im Amt bestätigt

Archivartikel

Sonderriet.Im Rahmen der Jahreshauptversammlung blickte der Gesangverein „Eintracht“ Sonderriet in der Mehrzweckhalle auf das vergangene Jahr zurück. Die Vorsitzende Rosemarie Weber ging zunächst auf den Mitgliederstand ein. Zum 31. Dezember unterstützten 50 passive Mitglieder den Verein. Außerdem nahmen 27 Sänger aktiv am Chorleben teil. Es hätten 32 Chorproben stattgefunden, die durchschnittlich von 23 Personen besucht worden seien. Der Verein habe 16 öffentliche Auftritte absolviert.

Schriftführerin Dagmar Häfner erinnerte an die zahlreichen Aktivitäten. Zum Heringsessen waren die Sonderrieter am Aschermittwoch aufgerufen. Die Veranstaltung fand im Feuerwehrhaus statt, da die Mehrzweckhalle wegen des Umbaus noch nicht nutzbar war. Der Feuerwehr wurde nochmals für die Überlassung der Räumlichkeiten gedankt und auf die gut funktionierende Vereinsgemeinschaft im Dorf hingewiesen. So umrahmte der Gesangverein auch den Festkommers anlässlich des 70. Geburtstags der Feuerwehr. Am Chorevent „Sing das Spessartlied“ in Schollbrunn im Juni haben sich die Vereinsmitglieder ebenfalls beteiligt. Sie bildeten mit rund 1700 Sängern aus der ganzen Region einen riesigen Chor und stimmten gemeinsam das Spessartlied an.

Wegen des Mehrzweckhallenumbaus musste das eigene Sommerfest ausfallen. Allerdings war man zum Sommerfest ins Altera Seniorendomizil aufgerufen und erfreute dort Besucher und Bewohner mit sommerlichen Liedern. Anlässlich des gemütlichen Beisammenseins zum Saisonausklang Ende Juli wurde Gernot Kempf für seine 40-jährige aktive Mitgliedschaft im Gesangverein und Rosemarie Weber für ihre 15-jährige Tätigkeit als Funktionsträger durch die Präsidentin des Sängerbunds Badisch Franken, Waltraud Herold, geehrt.

Im September gestaltete der Chor die Einweihungsfeier der Mehrzweckhalle. Die wöchentlichen Chorproben fanden nach der Sommerpause wieder in der renovierten Halle statt. Als einer der Höhepunkt des Vereinsjahres kann das Weihnachtssingen in der Kirche bezeichnet werden. Die Besucher wurden durch den Chor und die zahlreichen Mitwirkenden in vorweihnachtliche Stimmung versetzt und durften den Abend anschließend an der Pausenhalle ausklingen lassen.

Die Schriftführerin ging noch auf die verschiedenen Jubiläen der Mitglieder ein. Es wurde zu zahlreichen „runden“ Geburtstagen oder Ehejubiläen gratuliert und Ständchen dargebracht. Allerdings musste der Verein auch von einigen langjährigen Mitgliedern Abschied nehmen. Man könne dankbar sein für die gemeinsam verbrachte Zeit und die vielen Erinnerungen, die sich daraus ergeben.

Im Anschluss erfolgte der Einblick in die Finanzen durch Ruth Hickl. Ihr wurde durch die Kassenprüfer Rolf Klein und Gernot Kempf einwandfreie Buchführung bescheinigt. Über das Jahresergebnis der zusammen mit zwei weiteren Vereinen betriebenen Photovoltaik-Anlage gab Manfred Hickl Auskunft.

Nach erfolgter Entlastung des Vorstands standen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Hier zeigte sich das besondere Engagement der im Vorstand tätigen Mitglieder. Alle bisherigen Amtsträger erklärten sich bereit, ihre Tätigkeit weiter auszuüben, und wurden jeweils einstimmig von der Versammlung ohne Stimmenthaltung wiedergewählt.

Das neue Vorstandsteam setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitzende Rosemarie Weber und Horst Klein, zweite Vorsitzende Sonja Kellner, Kassiererin Ruth Hickl, Schriftführerin Dagmar Häfner. Auch die beiden Kassenprüfer Gernot Kempf und Rolf Klein wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Ursula Wojcik scheidet auf eigenen Wunsch als Beisitzer aus. Rosemarie Weber würdigte ihre jahrzehntelange Tätigkeit. Wojcik hatte das Amt der Beisitzerin ununterbrochen seit 1996 inne. An ihre Stelle wurde Walter Baumann in das Gremium gewählt und wird neben den weiteren Beisitzern Ursula Dosch, Lore Klein, Doris Förster und Hans-Dieter Flicker im Vorstand mitarbeiten. Als Fahnenträger fungieren weiterhin Robert Klein und Rolf Klein, Notenwartin bleibt Helga Flicker.

In seinem Grußwort bezeichnet Ortsvorsteher Kurt Kraft den wiedergewählten Vorstand als „Musterbeispiel“. Durch die Verteilung der Lasten auf vielen Schultern könne viel erreicht und die Vereinsarbeit erleichtert werden. gv