Wertheim

Partnerschaftsjubiläum Csobánkas Bürgermeisterin Aniko Winkler erhält Stadtmedaille in Bronze / Stellvertretend weitere Ehrungen vorgenommen

Für die Belange der Städtepartnerschaft eingesetzt

Archivartikel

Wertheim.Keine Geburtstagsfeier ohne Geschenke. Das galt auch für den Festabend zum Jubiläum der Partnerschaft zwischen Wertheim und Csobánka. Ein besonderes Präsent war dabei für Aniko Winkler die Stadtmedaille in Bronze, mit der Bürgermeister Wolfgang Stein seine davon sichtlich überraschte und berührte Kollegin aus der ungarischen Partnergemeinde auszeichnete. Sie habe „durch ihre freundliche, fröhliche und aufgeschlossene Art viel zum Wachstum und zum Gedeihen dieser Städteverbindung beigetragen“, würdigte Stein in seiner Laudatio.

Damit Erinnerungen bleiben

„Du setzt dich für die Belange der Städtepartnerschaft mit ganzem Herzen ein und wenn wir bei euch in Csobánka sind fühlen wir uns immer wie zu Hause.“ Besonders betonte der Bürgermeister Winklers Engagement dafür, „dass Erinnerungen nicht verloren gehen“. Beispielhaft dafür nannte er das Denkmal der Vertreibung, das mitten in Csobánka stehe. Die Menschen, die in Folge des Zweiten Weltkriegs ihre ungarische Heimat verlassen mussten und in Wertheim eine neue gefunden haben „werden von dir immer mit offenen Armen empfangen“.

Alle Teilnehmer des Festabends erhielten eine Ausfertigung der „Europa-Ehrenurkunde“, die das „Forum Internationale Partnerschaft“ den Städten anlässlich des Jubiläums verliehen hat und ein Jubiläumsgeschenk der Stadt Wertheim. Bürgermeister Stein überreichte beides stellvertretend zuerst an Hans Hermann und an Janos Kajtor, ehemals Bürgermeister Csobánkas. Auch die Gäste aus Ungarn hatten Präsente für die Freunde mitgebracht, unter anderem für Rosa Marlock, die sich beispielsweise tatkräftig für das Heimatmuseum in Csobánka einsetzte. „Sie ist eine Frau, von der ich zwar alles weiß, die ich aber noch nie getroffen habe“, freute sich Bürgermeisterin Aniko Winkler auf die erste Begegnung. Obligatorisch für eine Veranstaltung dieser Art war der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt.

Das Vorblatt dazu hatte Johannes Schwab besonders gestaltet. Und nicht fehlen durfte schließlich eine überdimensionale Geburtstagstorte, die von Winkler und Stein gemeinsam angeschnitten wurde. ek