Wertheim

SPD Wertheim Zuversicht beim Führungspersonal

Für Wahlen gut aufgestellt

Wertheim.Wer sich in der Versammlung am Samstagnachmittag einen Hinweis oder gar den Namen eines von der Wertheimer SPD unterstützten Kandidaten für die anstehende Oberbürgermeisterwahl erhofft hatte, der wurde enttäuscht, war vielleicht aber auch erstaunt über die Zuversicht beim Führungspersonal der Sozialdemokraten darüber, dass beim Wahlgang am 3. Februar nicht nur ein Bewerber auf dem Stimmzettel stehen wird.

Dessen sogar sicher zeigte sich der neu gewählte Ortsvereinsvorsitzende Thomas Kraft. Und ebenso wie der Fraktionsvorsitzende Patrick Schönig sah Kraft die Wertheimer Sozialdemokraten auch für die im Mai folgenden Kommunalwahlen gut aufgestellt.

Bei der werden, wie Ingo Ortel zuvor angedeutet hatte, alle bisherigen sozialdemokratischen Mandatsträger wieder kandidieren.

Schwerpunkte umrissen

Mit der Forderung, man müsse nun endlich einmal „die Ära des ehemaligen Oberbürgermeisters Gläser hinter uns lassen“, hatte Schönig in seinem Bericht aus dem Gemeinderat aufhorchen lassen. Nahezu alle Projekte, die in den vergangenen Jahren umgesetzt wurden und sogar derzeit noch umgesetzt würden – vom Almosenberg bis zum Bahngelände – stammten noch aus Gläsers Amtszeit.

Der Redner umriss einige Schwerpunkte der sozialdemokratischen Kommunalpolitik, kündigte an, man werde an Themen wie der Beitragsfreiheit bei der Kinderbetreuung dranbleiben und kritisierte Auffassungen, wonach es in Wertheim keine Armut gebe als „Ausdruck völliger Weltfremdheit“.

Die Stadt brauche dringend neue Impulse, so Schönig. „Wo sind die Projekte für die Zukunft geblieben?“.

Aus dem Kreistag berichteten Renate Gassert und Thomas Kraft. Angesichts der Situation bei den Hausärzten setzte sich Erika Knittel für ein Medizinisches Versorgungszentrum in der Stadt ein. ek