Wertheim

Hobbyschützen Sieger des St. Michaelis Frey- und Festschießens geehrt

Gekonnt gezielt und ins Schwarze getroffen

Archivartikel

Wertheim.Gezielt, geschossen und ins Schwarze getroffen haben die Hobbyschützen, die deshalb am Sonntagabend von Oberschützenmeister Roland Treu und dem Ersten Schützenmeister Jürgen Wünsche in der Main-Tauber-Halle als diesjährige Sieger des St. Michaelis Frey- und Festschießens geehrt wurden.

Das hat eine lange Tradition, denn auf ihm beruht letztlich die Genehmigung für die Michaelis-Messe durch den damaligen badischen Großherzog, wie Treu einleitend erinnerte.

Vor rund 30 Jahren wurde diese Tradition des Frey- und Festschießens wieder aufgenommen und seit vielen Jahren – der Oberschützenmeister konnte sich zumindest am Sonntagabend schon gar nicht mehr daran erinnern, seit wie vielen – steht der Gesangverein Nassig ganz oben auf dem Siegertreppchen bei den Herren-Mannschaften.

Mit 568 Ringen insgesamt und einem Durchschnitt von 142 Ringen gelang das den Sängern auch in diesem Jahr. „Hut ab!“, lobte Roland Treu. Neu auf Rang zwei platzierte sich die Nassiger Feuerwehr mit 555 Ringen und das Team „Echt Antik“ aus Waldenhausen belegte mit 501 Ringen Platz drei. Aus Waldenhausen kommt auch der Einzelsieger bei den Herren. Das war Jochen Klein mit insgesamt 126 Ringen und einem Durchschnitt von 6,3 Ringen.

Ebenfalls „von der Höhe“, aus Külsheim nämlich, kommen die besten Schützinnen. Die Freizeitkegler gewannen mit 525 Ringen und einem Durchschnitt von 131,3 Ringen den Titel im Team vor „Voll daneben“, ebenfalls aus der Brunnenstadt, mit 515 Ringen.

Mit einigem Abstand folgten die „Spezialitäten“ aus Waldenhausen, auf deren Konto sich 445 Ringe sammelten. Die Einzelsiegerin kam mit Ulrike Köhler ebenfalls aus Külsheim. Sie schoss 142 Ringe und kam auf einen Durchschnitt von 7,2 Ringen.

Elisabeth Gegenwarth aus Waldenhausen konnte sich mit 25,6 über den besten Teiler freuen und die Team-Mixed-Wertung wurde von „Wirrwarr“ gewonnen, ebenfalls aus Waldenhausen. Die Schützinnen und Schützen dieser Mannschaft kamen auf 490 Ringe und einen Durchschnitt von 122,5 Ringe. ek