Wertheim

Forscherkids Wertheim Programmieren für Fortgeschrittene / Anwendungsmöglichkeiten von Robotern kennengelernt

Genaues Hinschauen war gefragt

Grünenwört.Genaues Hinschauen, Überlegen und Durchhalten war beim Robotikkurs für Fortgeschrittene am Mittwoch in den Forscherferien Weihnachten gefragt. Denn für die zwölf Jungforscher der dritten bis fünften Klasse war es gar nicht so einfach, den Roboter für seine autarken Arbeiten zu programmieren.

Einsatz von Sensoren

Schwerpunkt des Kurses im Mehrzweckgebäude Grünenwört war der Einsatz von Sensoren. Dabei lernten die Nachwuchs-Programmierer von Kursleiter Birger-Daniel Grein, wie die Werte dieser Sensoren dem Roboter helfen, selbstständig Entscheidungen zu treffen. Unterstützt wurde Grein von Patin Janine Thoma. Nach einer Einführung in Arten und Funktionsweise der Sensoren, entwickelten die Kinder mit Hilfe des Tastsensor eine Alarmanlage für die eigene Zimmertür. Mit Tonsignal, Text und Leuchtanzeige warnte diese, wenn jemand neugieriges die Zimmertüre öffnete.

Nächster Schwerpunkt waren die Ultraschallsensoren. Mit zwei von diesen wurde ein automatisches Einparksystem programmiert. Der Roboter sollte dabei auf ein Hindernis zufahren. Wird dieses erkannt, dreht er sich und parkt Rückwärts bis kurz vor der anderen Seitenwand ein. Die Aufgabe sei eine echte Herausforderungen, so die Verantwortlichen, denn Schleifen, Schalterbefehle, Sensorwerte und Motorbefehle müssten aufeinander abgestimmt werden.

Im dritten Teil des Kurses wurde der Farbsensor genutzt, um den Roboter einer Linie folgen zu lassen. Dabei ging es auch darum, wie man der Farbmarkierung möglichst flüssig folgt. Neben der Berechnung von Schwellenwerten für die Helligkeit mussten in das Programm dazu mehrere Fallentscheidungen aufgenommen werden. Die jungen Forscher mussten oftmals knobeln, hatten aber am Ende große Erfolgserlebnisse. Mit dem Kurs erhielten sie Einblicke, wie verschiedene Roboter- und Sensorensysteme in der Praxis eingesetzt werden. sjr