Wertheim

Gedenkstätte Herz-Dinkel-Stele nimmt Hürde

Genehmigung ist da

Archivartikel

Wertheim.Bisher erinnert eine Gedenktafel in der Nähe der Burggaststätte an Anton Dinkel und Heinrich Herz. Eine Projektgruppe um den Wertheimer Künstler Johannes Schwab hat dem Gemeinderat vor einem Jahr ein Konzept für eine bedeutsamere „Herz-Dinkel-Gedenkstätte“ vorgestellt.

Die denkmalrechtliche Genehmigung für die Glasstele liege nun vor, berichtet Bürgermeister Wolfgang Stein. Im Haushalt sind 20 000 Euro für das Denkmal eingestellt, weitere 80 000 Euro müssen über Spenden finanziert werden. Man werde sich nun mit Johannes Schwab in Verbindung setzen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Standort der Gedenkstätte wird am Aufgang zur Burg der Platz vor dem Hirschtor sein. Im Mittelpunkt steht eine leicht geneigte, über fünf Meter hohe Glasstele, gefasst in Stahlpfosten. Auf die Stele sind Linien gezeichnet, die von der Ferne wie Fußabdrücke wirken, bei näherem Hinschauen aber menschliche Profile darstellen. Johannes Schwab wird Profile einsetzen, die er zuvor von Bürgern gezeichnet hat. Die Porträtierten können diese Zeichnungen kaufen und damit die Realisierung der Gedenkstätte unterstützen, sich also „profilieren“. kab