Wertheim

Zehnter Künstler- und Handwerkermarkt 39 Stände und Buden luden am Samstag zum Bummel in Eichel ein

Getöpfertes, Gebackenes, Gesägtes und Geschriebenes

Eichel.Man kann wohl mit Fug und Recht vom „Glück der Tüchtigen“ reden. Vielleicht bewahrheitete sich aber auch der Spruch „Wenn Engel reisen“? Bezaubernde Engel waren jedenfalls am Samstagnachmittag in Eichel unterwegs und zeitweise hat ihnen und den vielen Besuchern des zehnten Künstler- und Handwerkermarktes tatsächlich der Himmel gelacht. Und wenn er das mal nicht tat, dann hat er zumindest nicht geweint.

In den Gassen und Höfen

Trockenen Fußes konnte man also „kommen, schauen, erleben“, wie es auf dem von besagten Engeln unter anderem verteilten Flyern lockend hieß. Das Faltblatt bot auch eine Orientierung über das vielfältige Angebot, das in den Gassen, Höfen und Scheunen in der und rund um die „Alte Schule“ und den Dorfbrunnen bereitgehalten wurde.

Da gab es wirklich nahezu alles, was das Herz begehrt, wie die obligatorische Aufzählung beweist: Getöpfertes und Geschnitztes, Gedrechseltes und Gestricktes, Geflochtenes und Genähtes, Gesägtes und Geschriebenes auf. Dazu kamen noch Gebackenes, Gebratenes und Gebranntes an den 39 Ständen und Buden.

Mit Musik

Bevor es aber „auf zum Bummeln“ hieß, lauschte man den Mädchen und Jungen der Evangelischen Kindertagesstätte Eichel-Hofgarten zur Eröffnung des Marktes.

Später sorgten Ronny Horn auf seinem Keyboard und die Panflötisten Christian und Markus Hofmann für passende vorweihnachtliche Musik und Stimmung. Die kam auch auf beim Orgelkonzert mit Bezirkskantorin Katharina Wulzinger in der Veitskirche und erst recht, an gleicher Stelle, beim Auftritt von Oktavenhüpfern, - flöhen und stürmern unter der Leitung von Laura Skirde. Und wie es längst gute Tradition ist, versammelte man sich auch zum Abschluss des zehnten Künstler- und Handwerkermarktes am Dorfbrunnen, um gemeinsam weihnachtliche Lieder anzustimmen. In Vorfreude auf das nahende Fest und mit ein bisschen Wehmut, wohl wissend, dass es jetzt wieder zwei Jahre dauern wird, bis zum nächsten Markt in Eichel. ek