Wertheim

40 und 70 Jahre Firmengeschichte Die Unternehmen Wilhelm König Maschinenbau GmbH und König-mtm Spanntechnik feierten gemeinsam

Großes Lob für Engagement der Mitarbeiter

Archivartikel

Zwei runde Geburtstage: Die Firma Wilhelm König Maschinenbau GmbH wurde 70 Jahre alt, das Schwesterunternehmen König-mtm Spanntechnik feierte sein 40-jähriges Bestehen.

Bestenheid. Bereits ab Donnerstag wurde für die aus 14 Ländern angereisten internationalen Vertreter ein buntes Programm organisiert. Es reichte von der Besichtigung der Würzburger Residenz bis zur stimmungsvollen fränkischen Weinprobe. Der Freitagabend mit einem Festakt für über hundert geladene Gäste und der Samstag, der als Tag der offenen Tür für Mitarbeiter und deren Familien veranstaltet wurde, waren die beiden Höhepunkte der Feierlichkeiten.

Historische Ausstellung

Wie es im Bericht der Verantwortlichen weiter heißt, hatte sich die König-Geschäftsführung zur eindrucksvollen Illustration der interessanten Firmengeschichte mit einer historischen Ausstellung etwas Besonderes einfallen lassen. An sieben Stationen – eine für jedes vergangene Jahrzehnt – wurden mit Texten und Exponaten auf die vergangenen Ereignisse in aller Welt und im Hause König zurückgeblickt. Die vielbeachteten Ausstellungstücke reichten von der Beurkundung des Eintrags in die Handwerksrolle und dem ersten Firmenschild von 1946 über einen Porsche-Traktor Baujahr 1963 und ein Harley-Davidson-Motorrad bis hin zu den neuen Produktentwicklungen für internationale Maschinenbauer.

„Wir möchten unseren Gästen die spannenden Bezüge zu unseren Unternehmen vermitteln, die mit jedem Ausstellungsstück verknüpft sind“, so der Geschäftsführer Horst König.

Dynamische Entwicklung

Anlässlich der Feier am Freitagabend in der festlich dekorierten und illuminierten Produktionshalle 7 würdigten neben Bürgermeister Wolfgang Stein zahlreiche weitere Festredner die dynamische Entwicklung der König-Unternehmen von einem Vater-Sohn-Betrieb in einer Scheune in Alt-Bestenheid über einen kleinen metallverarbeitenden Betrieb in der Königsberger Straße bis hin zu einem international agierenden Maschinenbauzulieferer mit über 250 Mitarbeitern.

Für die Belegschaft und deren Familienangehörige waren am Samstag für ein großes Fest die Werkstore geöffnet. Horst König hob in seiner Ansprache hervor, dass die erfolgreiche Unternehmensentwicklung der vergangenen sieben Jahrzehnte in erster Linie auf das Engagement und Qualitätsstreben der Mitarbeiter zurückzuführen sei. Dafür bedankte er sich ausdrücklich.

Den über 400 Gästen wurden weitere Programmhöhepunkte in den Produktionshallen geboten. Als swingende Teilnehmer einer musikalischen Maschinenführung konnten sich Jung und Alt auf lockere Art und Weise die Fertigungseinrichtungen näherbringen lassen. Der Bürgstädter Musiker Albrecht Hench hatte dafür mit seiner Showband „Headline“ eigens passende Musikstücke komponiert und arrangiert, die an den malerisch beleuchteten Maschinen dem begeistert mitmachenden Publikum dargeboten wurden. Der rhythmische Rundgang durch die metallverarbeitenden Abteilungen endete mit dem Höhepunkt einer Rap-Darbietung, bei der sich insbesondere die König-Azubis sehr engagierten. Für den in großer Zahl anwesenden Nachwuchs hatte sich Junior Alexander König eine besondere Attraktion einfallen lassen: Jedes Kind durfte den Startknopf einer CNC-Drehmaschine drücken, die ihm in Windeseile einen Metallkreisel fertigte. Im Anschluss daran wurde den Kreiseln mittels Laserbeschriftung der jeweilige Name des Kindes eingraviert. So konnte jede Familie ein kleines Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen.