Wertheim

Strafverfahren wegen Betrugs

Haftbefehl gegen Ehepaar erlassen

Wertheim.Wegen Betrugs sollte sich beim Amtsgericht Wertheim ein Ehepaar verantworten. Die beiden fehlten ohne Entschuldigung, und die Richterin erließ Haftbefehl. Sobald die Polizei den Aufenthalt des Paares ausfindig gemacht hat, folgt die richterliche Entscheidung, ob es bis zum nächsten Verhandlungstermin in Untersuchungshaft muss, oder ob der Haftbefehl gegen regelmäßiges sich Melden bei der Polizei außer Vollzug gesetzt wird.

Die fünf Zeugen müssen beim nächsten Termin erneut erscheinen. Von ihrer Seite war zu erfahren, worum es in dem Verfahren geht. Das Paar soll Einkäufe getätigt und mit einer EC-Karte bezahlt haben, dessen zugehöriges Konto nicht gedeckt war. Die Bank habe die Einlösung der Lastschriften beziehungsweise die Anhebung des Dispositionskredits verweigert.

Als Geschädigte wurden eine Möbelhaus und ein Elektromarkt genannt. Mahnbescheide ergingen, dann Vollstreckungsbescheide, doch der Gerichtsvollzieher habe bei den Angeklagten nichts pfänden können. Daraufhin erfolgte Anzeige wegen Betrugs.

Nach der Ermittlung von Beweisen erhob die Staatsanwaltschaft Mosbach Anklage beim Amtsgericht Wertheim. Das heißt, sie ist überzeugt, belegen zu könne, dass das Paar bereits beim Kauf von seiner Zahlungsunfähigkeit wusste, das den Verkäufern verschwieg, und sie so täuschte.

Die Richterin prüfte ihrerseits die Anklage der Staatsanwaltschaft, ließ das Verfahren zur Hauptverhandlung zu und setzte den Termin fest, der sich nun als vergeblich herausstellte. goe