Wertheim

Auszeichnung Bienenprofis erhalten Gold-und Silbermedaillen

Imker-Honige prämiert

Archivartikel

wertheim.Der Landesverband Badischer Imker veranstaltet im zweijährigen Turnus eine Honigprämierung für die in ihm organisierten Imker. In diesem Jahr 2019 wurden aus Baden insgesamt 211 Honige zur Prüfung eingereicht, davon kamen zehn Honige von Imkern des Bezirksimkervereines Wertheim.

Die Honige aus Wertheim und Umgebung wiesen eine hervorragende Qualität auf und wurden auf der Landesverbandstagung am in Konstanz mit sieben Gold- und drei Silbermedaillen ausgezeichnet, heißt es in einer Mitteilung des Bezirksimkervereins.

Strenge Kriterien

Grundlage der Prüfung sind nicht nur die gesetzlichen Vorschriften der Honigverordnung, sondern die weit strengeren Kriterien des Deutschen Imkerbundes. Zur Feststellung der Qualität werden die inneren Werte der Honige zunächst im Labor der Universität Stuttgart-Hohenheim untersucht.

Hierzu gehören der Wassergehalt, die Enzymaktivität, die elektrische Leitfähigkeit, die Sauberkeit, Wärme- beziehungsweise Lagerschäden und das Pollenspektrum. Das Pollenspektrum zeigt dem Imker die botanische Herkunft seines Honigs an. Die Analysen zeigten die Sortenvielfalt der in Wertheim und Umgebung geernteten Honige auf, nämlich Rapshonig, Blütenhonig, Sommertrachthonig, Wald-und Blütenhonig sowie Waldhonig.

Geschmack und Aufmachung

Ebenfalls wird die Farbe, Konsistenz, der honigtypische Geschmack und Geruch, sowie die Menge im Glas und dessen Aufmachung überprüft. Nachdem die Wertheimer Honige eine hervorragende Qualität aufwiesen, wurden sie mit den entsprechenden Gold- beziehungsweise Silbermedaillen ausgezeichnet.

Prämiert wurden die folgenden Imker: Wolfgang Erbacher (Steinbach), Horst Gallas (Höhefeld), Clemens Grimm (Külsheim) Walter Heiker (Sonderriet), Reinhold Jekeli (Mondfeld), Reinhold Ott (Ebenheid), Regina und Manfred Rosin (Dietenhan), Fred Schaber (Sachsenhausen) und Jürgen Schlegel (Nassig). wrh