Wertheim

Kirchenzentrum Ein bisschen Wehmut und viel Freude

„Ist eine Sache für die Menschen“

Archivartikel

Wartberg.Ein bisschen Wehmut herrscht natürlich schon darüber, dass es das einzigartige ökumenische Kirchenzentrum am Wartberg zumindest in seiner bisherigen Form in absehbarer Zeit nicht mehr geben wird.

Das war auch in der Sitzung des Stadtteilbeirates am Dienstag in eben jenem Gebäude spürbar, in der über die Planungen für die Sanierung und die künftige Nutzung informiert wurde, nachdem der Gemeinderat entsprechende Beschlüsse jüngst gefasst hatte (wir berichteten).

Anträge müssen gestellt werden

Diese Beschlüsse lobte die Beiratsvorsitzende Renate Gassert besonders, seien sie doch einstimmig zustande gekommen „in dem Wissen, dass Geld in die Hand genommen werden muss“. Das Kirchenzentrum werde in seiner bisherigen Form so nicht mehr gebraucht. Das tue manchem weh, begründete sie die Entwicklungen.

Zwar werde es noch ein wenig Zeit brauchen, bis sich sichtbar etwas tue, aber die Förderanträge müssten jetzt gestellt werden. Klaus von Lindern fand die Pläne, die aushingen und die er grob erläuterte, „fantastisch“.

Patenstadtrat Axel Wältz meinte, das Ganze komme zur richtigen Zeit und bringe einen Mehrwert für die Bevölkerung. Er regte an, dass sich an der Nutzung auch das Landratsamt mit einer Außenstelle des Jugendamtes beteiligen könnte. „Das ist eine Sache für die Menschen“, zeigte sich auch Werner Schleßmann aus dem Kreis der Zuhörer zufrieden. ek