Wertheim

Landkreis Main-Spessart Es geht um den Interessensausgleich

Jagdbeirat neu bestellt

Main-Spessart.Für wiederum fünf Jahre wurde der Jagdbeirat im Landkreis neu bestellt. Er wird von der Jagdbehörde in Angelegenheiten von grundsätzlicher jagdlicher Bedeutung, besonders bei der Abschussplanung für Rehwild und Rotwild, gehört.

Das Gremium besteht aus je einem Vertreter der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft, der Jagdgenossenschaften, der Jäger und des Naturschutzes sowie dem Vertreter des Landratsamtes als Vorsitzenden.

Zu Jagdbeiratsmitgliedern wurde bestellt: Reinhard Wolz, Helmut Nätscher, Alban Höfling, Peter Amann und Stefan Röder. Vertreter sind: Karl Köhler, Thorsten Schwab, Franz Brunnenträger, Stefan Pfeuffer und Bernhard Rückert.

Gleichzeitig mit dem Jagdbeirat erfolgte, ebenfalls für fünf Jahre, die Bestellung der Jagdberater. Jagdberater sind intern für die Verwaltung tätig und sollen in allen jagdfachlichen und jagdwirtschaftlichen Angelegenheiten gehört werden. Für die Bereiche Lohr und Marktheidenfeld ist Hubert Helfrich tätig, für die Bereiche Gemünden und Karlstadt Ernst Kunesch.

Als erste Amtshandlung hat sich der Jagdbeirat eingehend mit der Abschuss-Planung in den Rotwildhegegemeinschaften „Spessart-Nord“, „Spessart-Süd“ und „Bayrische Rhön“ befasst. Als Ergebnis wurde einstimmig beschlossen, dass die von den Pächtern und Verpächtern in Zusammenarbeit mit den Hegegemeinschaften und der Jagdbehörde aufgestellten Abschusspläne einvernehmlich bestätigt werden können.

Diskutiert wurden in der Sitzung auch die Abschusszahlen des Schwarzwildes. Alle Beteiligten waren sich einig, dass weiterhin eine nachhaltige Bejagung stattfinden muss, um die Wildschadensproblematik auf Acker- und Wiesenflächen gering zu halten. Hier hat die Jägerschaft in Main-Spessart mit einem Abschuss von über 5000 Stück Schwarzwild im letzten Jagdjahr einen großen und aufwendigen Beitrag geleistet. msp