Wertheim

Ferienprogramm Ausstellungsbesuch im Schlösschen mit Jörg Paczkowski

Kinder beschäftigen sich mit Kunstwerken

Archivartikel

Hofgarten.Im Rahmen der Kinderkulturwochen fand im Hofgartenschlösschen aus Anlass der gegenwärtigen Ausstellung eine Veranstaltung statt unter dem Motto „Wir entdecken einen Künstler: Der Maler Fritz Ascher (1893 bis 1970)“.

Nach einem kurzen Bericht über das ungewöhnliche Leben des Malers Fritz Ascher, betrachteten die Kinder unter Begleitung von Jörg Paczkowski einige Bilder der Ausstellung.

Der Maler hat einmal gesagt, dass „Leben Glühn ist“ und er hat einige sehr farbige Bilder gemalt. Ziel des Rundgangs war, zu erforschen, ob man in den Bildern seine Lebensgeschichte erkennen könne. Die Kinder beschrieben, was sie auf den Bildern entdeckten, besonders bei den Gemälden, die um 1918 gemalt worden waren und die der Maler nach seinem Verstecktsein, weil er Jude war, nach 1945 punktuell übermalt hat.

Das doppelte Wesen des Clowns

Die Kinder entdeckten sehr schnell ein Gesicht („Beethoven“) oder einen Wald, die wie hinter einem Vorhang erschienen. In der Frühzeit hat der Maler Sportler gezeichnet, unter anderem Fußballspieler und Boxer. Die Kinder erlebten, dass der Maler ursprünglich ein lebensfroher Mensch war und die Umwelt genau beobachtete.

Auch bei den Bildern des Bajazzos beobachteten die jungen Kunstinteressierten sehr schnell das doppelte Wesen eine Clowns: lustig und traurig.

Bei den späteren Landschaftsbildern waren die Beschreibungen der Kinder faszinierend, die feststellten, dass man in den gezeichneten Bäumen durchaus Gesichter erkennen könne. Die Bäume wurden so zu Wesen. Fast eine Stunde haben sich die Kinder mit der Malerei beschäftigt und festgestellt, dass man in den Bildern tatsächlich das Wesen des Künstlers erkennen konnte. jpa