Wertheim

Benefiz-Aktion Reit- und Fahrverein Maintaubereck organisierte am Sonntag Veranstaltung zum zweiten Mal

Läufer engagieren sich für Kinderhospiz

Archivartikel

Wartberg.Laufen für einen guten Zweck hieß es am Sonntag zum zweiten Mal beim Wertheimer Reitverein auf dem Wartberg. Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr veranstaltete der Reit- und Fahrverein Maintaubereck erneut einen Benefizlauf.

Organisiert wurde die Aktion für „Kinder aus unserer Region“ von den Jugendvorsitzenden des Vereins, Jonas Keiling, Sarah Schick und Amy Bauer. Diese wurden vom Hauptvorstand unterstützt.

Gutes tun

Wie Vorsitzende Maren Albert im Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten sagte, sei man im vergangenen Jahr mit dem Lauf und der dabei erreichten Spendensumme von 1100 Euro zufrieden gewesen. „Wir wollten wieder etwas Gutes für die Region tun“, begründete sie die Neuauflage.

Als Spendenbegünstigten haben die Verantwortlichen diesmal das Kinderhospiz „Sternenzelt“ Marktheidenfeld ausgewählt. „Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderhospiz dachten wir auch an die Geschwister der betroffenen Kinder“, erklärte Albert. Die Eltern müssten meist für das erkrankte Kind da sein und hätten kaum Zeit für die Geschwisterkinder. „Mit den Spenden wollen wir das Budget von ,Sternenzelt’ aufstocken, damit der Verein diesen Geschwisterkindern etwas bieten kann.“

40 ehrenamtliche Helfer sorgten am Sonntag für die Organisation des Laufs sowie die Unterhaltung und Versorgung der Teilnehmer und Zuschauer. Zudem unterstützten sieben regionale Unternehmen die Aktion.

Neben dem Lauf gab es für junge Gäste weitere Aktionen. So wurden Ponyreiten, Kinderschminken und das Basteln von Hufeisen und Einhornschneekugeln angeboten.

Jeder Läufer hatte sich im Vorfeld einen oder mehrere Sponsoren gesucht. Diese zahlten entweder pro gelaufene Runde einen Betrag oder spendeten einen Fixbetrag dafür, dass der Läufer teilnahm.

Die kürzere Strecke von 560 Meter führte durch das kleine Wald-Areal rund um das Gelände des Reitvereins. Dafür hatte der Verein den Teilnehmern eine Spendensumme von einem Euro pro Runde und für jede große Runde 2,50 Euro vorgeschlagen.

Die 1720 Meter lange Strecke führte vom Reitverein Richtung Bestenheid zur „Ponderosa“-Ranch“ und über den Wanderweg zurück. Albert betonte: „Wir sind Hubert Kronmüller von der Ranch sehr dankbar, dass er für den Lauf sein Grundstück öffnet.“

Begeistert bei der Sache

Die Sportler waren begeistert bei der Sache. Bereits beim offiziellen Start um 11 Uhr waren zahlreiche Läufer mit von der Partie.

Im Laufe des Sonntags kamen viele weitere vom Kindergartenkind bis zum Senior dazu. Neben Joggern konnte man auch gemütliche laufende Spaziergänger beobachten. „Das Tempo ist egal, es geht nur um die Strecke“, waren sich die Organisatoren einig. bdg