Wertheim

Haushaltsmittel Anforderungen des Höhefelder Ortschaftsrats / Jugendraum und Bushaltestelle stehen auf der Liste

Langfristig geplante Projekte haben neue Dringlichkeit

Archivartikel

Höhefeld.Auf den ersten Blick sieht sie recht imposant aus, die Haushaltsmittelanforderung, die der Höhefelder Ortschaftsrat in seiner jüngsten Sitzung aufstellte. Bei genauerem Hinschauen wird aber erkennbar, dass es sich dabei um viele Projekte und Maßnahmen handelt, die schon seit vielen Jahren auf der Liste stehen und die zum Teil auch bereits ein Zeitfenster haben. Und die für die Höhefelder wichtigsten sind in der Zwischenzeit abgearbeitet – man verfügt über schnelles Internet via DSL und über eine LTE-Anbindung. Die weitere Erschließung des Neubaugebietes „Untere Dorfwiesen“ soll bald beginnen und bis Jahresende abgeschlossen sein. Und wenn dann auch noch entsprechende Straßenbauarbeiten gemacht sind, habe man eigentlich fast alles, was man sich wünschen könne, so Ortsvorsteher Matthias Roos. „Wir müssen schauen, dass wir das, was wir haben, erhalten können.“

Deswegen wurden die Haushaltsmittelanforderungen allerdings nicht „auf Null“ gesetzt. „Das lassen wir drin“, stellte Roos noch einmal die einzelnen Projekte vor. Manches wurde mit einer neuen Dringlichkeit versehen. Am Jugendraum etwa müsse inzwischen nicht nur das Dach saniert werden, denn es zeige sich Feuchtigkeit im Mauerwerk. Die Bushaltestelle am Hauptring soll spätestens mit dessen Sanierung hergerichtet werden. „Schwieriger als gedacht“ wird die Ausbesserung des Putzes am Bürgerhaus. „Da kommt einiges auf uns zu“, nämlich eine Generalsanierung des Außenputzes, aber wohl frühestens in fünf Jahren. Bis dahin werde man punktuell Reparaturen vornehmen.

Einiges kommt auf die Höhefelder auch im Zusammenhang mit der Erschließung des Neubaugebietes und zugehöriger Kanal- und Straßenbauarbeiten zu, wie eine zeitweise Vollsperrung des Gamburger Weg“. Ähnliches „droht“ für den Hauptring, bei dem die Oberdecke erneuert werden soll. Und schließlich wählen die Höhefelder am 26. Mai ihren neuen Ortschaftsrat. Der fast genauso wie der amtierende aussehen könnte, denn für vier Sitze gibt es ebenso viele offizielle Bewerber. Ortsvorsteher Roos, Norbert Kippes und Wolfgang Pilsner kandidieren wieder, Christian Stemmler könnte Erich Schleßmann ersetzen, der auf eine Wiederwahl verzichtet. Dass das amtierende Gremium seine Arbeit gut gemacht hat, bescheinigte Gerhard Klinger. In den vergangenen und der jetzt zu Ende gehenden Wahlperiode sei einiges erreicht worden: „Und zwar, weil ihr immer dran geblieben seid.“ ek