Wertheim

Kunststücke am laufenden Band Vier Künstler zu Gast / Zuschauer geschickt in die Vorstellung einbezogen

Magier versetzten Publikum ins Staunen

Wertheim.Eine abwechslungsreiche Show aus Zauberei, Gedankenlesen und einer gehörigen Portion Comedy boten „Die Magier“ am Samstagabend in der Aula Alte Steige.

Die Magier sind eine Vereinigung von vier charakterlich verschiedenen Magiern unter der Leitung von Comedyzauberer und Moderator Christopher Köhler. In Wertheim waren es jedoch nur drei Magier – Christoph Köhler der Lustige, Lars Ruth der Seher und Oliver Henke der Elegante. Letzterer gehört jedoch nicht zur Stammbesetzung.

Aula fast voll besetzt

In der fast voll besetzten Aula, in die man auswich, da es für die Burg doch ein wenig kühl war, machte Christopher Köhler den Anfang. Er zeigte nicht die beeindruckenden Zauberkunststücke, doch er brachte das Publikum zum Lachen.

Aus einem 5-Euro-Schein wurde von Oliver Henke in einen 100-Euro-Schein verwandelt, freute sich der kleine Junge aus dem Publikum über ein Kunststück. Doch falsch gedacht. Den durfte er nicht behalten. Seinen eigenen Schein fand er nach einem Seiltrick, bei dem er assistieren durfte, wenig später in einer Chipsdose.

Gedanken gelesen

Nun ging es von den kleinen Tricks zu dem Mentalisten Lars Ruth. Zuerst ließ er einige Daumen im Publikum wachsen und dann las er Gedanken.

Zwei Frauen und ein Mann bekamen die Aufgabe an bestimmte Dinge zu denken – der eine an geometrische Figuren, ein Land in Europa mit Hauptstadt und eine Bankkarte mit Pin. Ruth konnte alle drei Dinge vorhersagen, wobei letztere Person sich lieber für eine Familycard eines Einrichtungshauses entschied.

Sehr komisch ging es wieder mit Köhler weiter. Er und sein Assistent aus dem Publikum, ließen sich von weiteren Personen aus dem Publikum wie Puppen bewegen und dabei führte er einen Kartentrick vor.

Ohne Publikumsteinahme kam an diesem Abend keiner aus. Auch der Seher benötige eine Frau, die sich in Hypnose und damit in ihr Kindergarten-Ich versetzen ließ. Lesen war da nicht mehr möglich.

Mystisch wurde es dann, als er aus einem Buch vorlas und anhand einer Schicksalskarte die restlichen Lebensjahre eines Besuchers vorhersagen wollte. Zum Glück war die Karte nicht mehr im Stapel enthalten, dachte sich dieser sicher hinterher.

Zum Schluss zaubern alle

Alle zaubern Zum Finale durfte das ganze Publikum zaubern. Jeder hatte vier Spielkarten, zerriss alle in zwei Teile und nach einigem Mischen, mit dem Nachbarn tauschen und wieder Umschichten – Überraschung. Der Großteil der Anwesenden hatte zwei zusammenpassende Teile in der Hand. Ein schöner und sehr unterhaltsamer Abend für alle Anwesenden. kem