Wertheim

Michaelis-Messe Betreiber der Fahrgeschäfte und Marktbeschicker sind größtenteils zufrieden / Bands heizten ihrem Publikum ein

Main-Tauber-Halle zum Abschluss gut gefüllt

Archivartikel

Wertheim.Nicht nur am Kindernachmittag, sondern auch am Freitagabend war die Michaelis-Messe sehr gut besucht. So drehten viele Jugendliche und Erwachsene auch nach Einbruch der Dämmerung ihre Runden im bunt erleuchtetet Vergnügungspark.

Schon um 19 Uhr füllte sich die Main-Tauber-Halle zusehends. Dies lag wohl auch daran, dass die vier Musiker der „Bayernmafia“ bereits mit ihrem Lied beim Soundcheck zu überzeugen wussten. Mit Gesang, E-Gitarre und Keyboard sorgten sie mit allerlei bekannten Songs für Stimmung.

Gut gefüllt war am Freitagabend auch das Weinzelt. Dort sorgte Fun-Music mit Keyboard, Gitarren und Schlagzeug für zündende Stimmung. Auch ihre Sängerin überzeugte mit allerlei Rock- und Popsongs. Am frühen Abend waren auch die Tische im Außenbereich des Zelts besetzt. Von dort aus konnte man das bunten Messeflair besonders gut erleben. Aber auch der Ruhebereich des Festplatzes bot bei Tag und Nacht eine gute Möglichkeit, das Treiben zu beobachten.

Neben den Messgängern zeigten sich auch die Messebeschicker mit dem Verlauf des ersten Teil des Volksfests zufrieden. Werner Baumeister, Vertreter der Markthändler, berichtete im FN-Gespräch, nur der Dienstag sei wegen des Wetters gering besucht gewesen, sonst sei man bisher sehr zufrieden. Timo Zöllner, Generalunternehmer des Vergnügungsparks, ergänzte: „Die Betreiber der Fahrgeschäfte sind zum größten Teil zufrieden.“

Bisher gut zu tun hatten auch die Helfer des DRK, die im Untergeschoss der Festhalle stationiert waren. Allein bis zum Freitagabend leisteten sie 28 Einsätze rund um die Messe. Wie die Helfer berichteten, seien es unter anderem zahlreiche Kopfplatzwunden gewesen, die es zu versorgen galt.

Rettungswagen im Einsatz

Bei den Verletzten waren alle Altersklassen vertreten. Außerdem wurde man zu einer zusammengebrochenen Person am Messbrückle alarmiert. Auch einen Armbruch und so manchen Betrunkenen hat man versorgen müssen. Mehrfach war auch der Rettungswagen im Einsatz. Für die medizinische Sicherheit der Gäste sorgten pro Tag zwei Schichten mit jeweils vier Helfern der Rettungsorganisation. Neben den DRK Ortsvereinen aus der Kreisstadt Wertheim waren auch Helfer aus Tauberbischofsheim, Grünsfeld, Külsheim und der BRK Bereitschaft Kreuzwertheim eingesetzt.

Auch mit dem Verlauf des Samstags waren Besucher wie Marktbetreiber zufrieden. Das Wetter spielte mit. So herrschte sowohl bei den Marktständen, als auch im Vergnügungspark bis in den Abend hinein großer Andrang. An den Beliebtesten von ihnen, wie dem Hupferl und dem Breakdance, bildeten sich nach Sonnenuntergang lange Schlangen. Mit dem Abend wurde auch der Mut der Mitfahrenden größer. So stellten sich mutige Jugendliche frei in die Mitte des Hupferl und versuchten, gegen das Hüpfen anzukommen. Andere hielten sich zwar an den Gittern am Rand fest, meisterten die Fahrt jedoch im Stehen, statt dem gewohnten Sitzen. Im Laufe des Abends strömten immer mehr Besucher auf das Messegelände.

Die Main-Tauber-Halle war wieder bis auf den letzten Platz besetzt. Beim Trachtenabend mit den „Balbachtaler Musikanten“ wurde kräftig gefeiert, teils auch stehend auf den Bänken.

Die große Kapelle mit vielen Blasinstrumenten sowie Keyboard, Gitarren und Gesang begeisterte nicht nur mit Klassikern der Blasmusik. Auch Schlagermedleys sowie Hits wie „Atemlos“ und „Highway to hell“ kamen an. Passend zum Abendmotto waren zahlreiche Gäste in Trachten gekommen.

Sehr gut besucht war auch das Weinzelt und sein „Weingarten“ im Außenbereich. In der Kleidungswahl schlossen sich die beiden dortigen Musiker vom Duo Run Live dem Trachtenmotto an. Musikalisch unterhielten sie beim fränkischen Schlagerabend mit musikalischer Vielfalt. bdg