Wertheim

Touristik-Zahlen für 2018 liegen vor Statistiker zählten erstmals über 100 000 Ankünfte / Steigerung um mehr als 30 Prozent

Mehr Übernachtungsgäste in Wertheim als je zuvor

wertheim.Mit einem Rekordergebnis für die Tourismusregion Wertheim endete das Jahr 2018 bei den Ankünften und Übernachtungen. Erstmals seit Bestehen der Tourismus Region Wertheim GmbH hat die Zahl der Ankünfte laut Statistischem Landesamt die 100 000er Marke überschritten.

Insgesamt seien in der Region 100.388 Gäste angekommen, heißt es in einer Mitteilung der Touristik-Gesellschaft. Dies bedeutete ein Plus gegenüber den Werten des Vorjahres von rund 30 Prozent. Dabei sei der Auslandsgästeanteil von 14 543 auf 25 183 gestiegen.

Rekordzahlen

Auch die Zahl der Übernachtungen stieg demnach stark an. Waren es 2016 noch 104 945 Übernachtungen, so stieg dieser Wert um rund 33 Prozent auf 139 444 im Jahr 2017. Im Jahr 2018 ist die Zahl der Übernachtungen erstmals auf über 200 000 gestiegen: 212 072 waren es insgesamt. Dies bedeutet 72 628 Übernachtungen mehr als im Vorjahr.

Die Rekordzahlen belegten, dass die Tourismus Region Wertheim die richtigen Akzente setze und immer stärker als Kurzreiseziel bei den Gästen und Tagesbesuchern wahrgenommen und nachgefragt werde. Wertheim sei besonders wegen des Wertheim Village deutschlandweit als Shoppingparadies bekannt.

Aber auch im Bereich Radeln und Wandern erfreue sich die Region großer Aufmerksamkeit. Das vielfältige kulturtouristischen Angebot in den Museen und Ausstellungen sowie die Veranstaltungen rund um die Burg Wertheim lockten von Jahr zu Jahr mehr Besucher, heißt es in der Presseerklärung.

Ein touristisches Highlight sei auch die Route der Genüsse, in deren Zentrum die Stadt Wertheim liegt.

Durch diese Route, welche die verschiedenen Betriebe von Aschaffenburg über Wertheim bis Würzburg und von Wertheim durchs Taubertal bis nach Rothenburg o.d.T. miteinander verbindet, habe die Region an Main und Tauber eine neue Identität erhalten und werde als Genussregion wahrgenommen. Dabei sei die Vielfalt der Genusspartner so groß und unterschiedlich wie die Interessen und Vorlieben der Genießer selbst.