Wertheim

Freizeit Touren der Velo-Freunde 1990 boten sportlich ambitionierte Strecken und schöne Ausblicke / Rund 220 Radler nehmen teil

Mountainbiker absolvieren bis zu 1350 Höhenmeter

Archivartikel

Reinhardshof.Kurz vor 8 Uhr haben sich am Sonntag zahlreiche Radler auf dem Pausenhof der Otfried-Preußler-Schule auf dem Reinhardshof versammelt. Sie hatten sich entschieden, die Profistrecke der 17. Wertheimer Mountainbike-Tour der Velo-Freunde 1990 Wertheim zu absolvieren.

Insgesamt hatten sich 110 Radler für die drei Touren des Tages vorangemeldet, etwa genauso viele kamen spontan dazu. Viele der Teilnehmer sind jedes Jahr bei der Veranstaltung dabei. „Es ist schön, Leute wieder zu treffen, die man länger nicht mehr gesehen hat“, freute sich ein Teilnehmer der Profitour. Man könne gemeinsam Spaß haben, die Touren durch den Wald genießen und neue Strecken kennenlernen, beschrieb der Mountainbiker weiter.

Auf neuen Wegen

Bei der Profistrecke und der Mittlere Strecke wurden die Teilnehmer teilweise über neue Wege geführt. Nach dem Start an der Grundschule ging es bei der Profitour über die Schlucht nach Bestenheid, weiter führte die Strecke über verschiedene Waldtrails Richtung Wertheimer „Blindenheimkurve“. Durch die Altstadt ging es dann hinauf zur Burg, von dort nach Reicholzheim, Dörlesberg, Sachsenhausen und Waldenhausen. Über den „Liebespfad“ fuhr man dann zurück zum Start. Insgesamt legten die Mountainbiker dabei 54 Kilometer mit 1350 Höhenmeter zurück. Große Teile dabei führten durch Wälder.

„Wir wollen mit der Streckenauswahl auch Könnern herausfordernde Trails bieten“, erklärten die Verantwortlichen des Vereins. Rund 80 Prozent der Teilnehmer würden diese Strecke wählen. Das seien sportliche Mountainbiker, die gefordert werden wollen.

960 Höhenmeter

Die mittlere Strecke war 41 Kilometer lang. Bei ihr galt es, 960 Höhenmeter zu überwinden. Ihr erster Teil bis Reicholzheim entsprach dem der Profitour. Im Wald zwischen Dörlesberg und Sachsenhausen kürzte die Strecke jedoch ab und führte zurück zum Ausgangspunkt.

Bei der Familientour setzte man auf eine bewährte Strecke, die auch für Anfänger und Kinder geeignet ist. Sie war 25 Kilometer lang und mit 150 Höhenmetern recht flach. Sie führte vom Startpunkt aus in den Nassiger Wald. Über die Nassiger Steingasse ging es weiter nach Sonderriet und durch den Wald zurück zur Grundschule Reinhardshof.

Neben der sportlichen Seite war den Tourplanern noch ein weiterer Punkt wichtig: „Von vielen Stellen der Strecke aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Landschaft oder das Kloster Bronnbach“, erklärten sie. Zur Versorgung der Mountainbiker hatte der Verein auf allen Strecken Verpflegungsstationen eingerichtet.

Nachdem alle Radler am Nachmittag zurück waren, fand eine Tombola statt. Alle Teilnehmer hatten dabei die Chance, einen der Preise zu gewinnen, die ortsansässige Firmen gesponserten. Für die teilnehmerstärksten Gruppen gab es zudem Pokale. Am Startpunkt konnte man sich den ganzen Tag an einem Infostand eines der Sponsoren über neue Mountainbikes informieren. bdg