Wertheim

„Gartenromantik im fürstlichen Hofgarten“ Präsentationen in der Parkanlage rund um das Schlösschen fanden regen Zuspruch

Nicht nur die Blumenpracht kam sehr gut an

Hofgarten.Der Name und der Veranstalter haben sich geändert, aber der Erfolg ist geblieben. Sicherlich deutlich im vierstelligen Bereich lag die Zahl der Besucher der „Gartenromantik im fürstlichen Hofgarten“ an diesem Wochenende.

Anja Hartmann und ihre Agentur Aha-Events hatten die Veranstaltung, die bisher „Gartenwelten“ hieß, erstmals von Matthias Däumler und seiner Firma Cottage Garden Events übernommen. Viele Gäste waren der Messe über den Wechsel der Organisatoren hinweg treu geblieben, freuten sich über das reichhaltige und abwechslungsreiche Angebot der nach Angaben Hartmanns rund 100 Aussteller – von denen viele schon in früheren Jahren in Wertheim vertreten waren. Manch Neues gab es aber auch an den Ständen und darüber hinaus zu entdecken.

So gab es heuer erstmals einen zweiten Zugang zum Gelände vom Parkweg aus, der im Gegensatz zum Haupteingang barrierefrei zu erreichen war. Das wurde allgemein sehr geschätzt. Ein Rundweg war ausgeschildert der zu allen Attraktionen führte. Die waren im Park weiter verteilt. Denn die Veranstalter hatten eine weitere Ebene der großen Fläche, die bisher ungenutzt geblieben war, einbezogen.

Individuelle Beratung

Wie schon in der Vergangenheit üblich und bewährt, konnte man an den Ständen nicht nur staunen und kaufen, sondern sich auch individuell beraten und allgemein informieren lassen. Denn es wurden diverse Vorträge angeboten, die von Tipps für Pflanzenpflege und Schädlingsbekämpfung über das Thema Buchsbaumsterben bis hin zu Kübelpflanzen aus aller Welt reichten.

Wer sich für den Park an sich interessierte, konnte einer Führung mit Forstdirektor a. D. Walter Graf folgen und Näheres zur Geschichte des Areals und der darin stehenden Bäume erfahren.

Mädchen und Jungen, die ihren Eltern nicht immer von Stand zu Stand folgen mochten, wurde von den „Royal Rangers“-Pfadfindern Unterhaltsames geboten. Spätestens wenn es darum ging, für das leibliche Wohl zu sorgen, konnte man sich an einem der reichlich vorhandenen Verpflegungsstände ja wieder treffen.

Musikalisch unterhielt am Samstag die Band Peter Glessing mit „Jazz im Park“. Am Sonntag intonierten Susana und Luis, alias „Lazulis“, lateinamerikanische Rhythmen. ek