Wertheim

Diamantene Konfirmation 13 Frauen und Männer erinnerten sich an wichtigen Tag vor 60 Jahren

Noch einmal den Segen Gottes empfangen

Archivartikel

Wertheim.Es war vor 60 Jahren am 23. März 1958 als in der Wertheimer Stiftskirche 36 Mädchen und 50 Jungen persönlich ihre Taufe bestätigten, damit bewusst „Ja“ zum christlichen Glauben sagten und zumindest ins kirchliche Erwachsenenalter eintraten. Sie wurden vom damaligen Dekan Hellmuth Bartholomä und von Pfarrer Fuhr konfirmiert. Am Sonntag trafen sich nun 13 Frauen und Männer an gleicher Stelle wieder, um dieses in ihrem Leben so wichtigen Ereignisses zu gedenken und in einem Gottesdienst mit Dekan Hayo Büsing die diamantene Konfirmation zu feiern.

Adressen fehlten

Im Vorfeld habe man 31 der seinerzeitigen Konfirmanden anschreiben können, sagte Herbert Alexander Gebhardt, der mit Rita Strobl das Treffen organisiert hat. Ein Brief sei als unzustellbar zurückgekommen, mindestens zwei der damaligen Kameraden seien bereits verstorben. Von den meisten des „58er-Konfirmationsjahrganges“ hätten aber schlicht die Adressen gefehlt, waren unter ihnen doch auch viele Schüler, die zu jener Zeit im Melanchthonstift wohnten.

Umso mehr freuten sich die, die sich nun an dem strahlenden Sommersonntag zunächst im Stiftshof zusammenfanden, wo sie von Dekan Büsing begrüßt und auf den folgenden Festgottesdienst vorbereitet wurden. In dem sprach man gemeinsam das Glaubensbekenntnis, gedachte der Verstorbenen und empfing noch einmal den Segen Gottes.

Nicht nur zur Überraschung der Jubel-Konfirmanden wählte der Dekan als Einstieg zu seiner Predigt über die Verse 68 und 69 aus dem sechsten Kapitel des Johannes-Evangeliums einen „Coffee to go“.

Ihre Urkunden zur Erinnerung an die diamantene Konfirmation nahmen entgegen: Gisela Christof, geborene Grünwald, Brunhilde Fleischer, geborene Walter, Herbert Alexander Gebhardt, Rudi Klein, Willi Lotz, Rainer und Christel Reith, geborene Schaarschmidt, Barbara Stirkart, geborene Löser, Rita Strobl, geborene Manke sowie Christa Werner, geborene Schädel. Sie alle wohnen in Wertheim.

Aus Frankfurt war Lothar Andres angereist, aus Nürnberg Hartmut Schultz und aus Tauberbischofsheim kam Monika Weber, geborene Melcher, zur Jubel-Konfirmation. ek